Schleswig-Holstein fordert schärfere Strafen bei Antisemitismus
02.03.2026 - 08:55:02 | dts-nachrichtenagentur.deZudem fordern die Länder, dass das "Mindeststrafmaß für solche Straftaten spürbar erhöht wird". Auch Angriffe auf friedliche Versammlungsteilnehmer müssten "schärfer als bisher" unter Strafe gestellt werden.
Günther begründete den Vorstoß mit den jüngsten Angriffen auf eine proisraelische Demonstration in Kiel sowie antiisraelischen Äußerungen bei der Berlinale. Diese seien ein "unerträglicher Ausdruck antisemitischer und antiisraelischer Hetze". Antisemitische Vorfälle hätten "ein in quantitativer wie qualitativer Hinsicht unerträgliches Ausmaß erreicht".
Im Beschlussentwurf heißt es, Antiisraelismus und Antisemitismus seien "in jeglicher Hinsicht" zu verurteilen - unabhängig vom ideologischen Hintergrund. Der Rechtsstaat müsse "mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln entschlossen entgegentreten".
Günther verband den Vorstoß mit einer grundsätzlichen Botschaft: "Der Schutz jüdischen Lebens ist Maßstab für dessen Glaubwürdigkeit." Das Versprechen "Nie wieder" dürfe nicht zur Leerformel werden. "Das darf nicht unser Deutschland 2026 sein."
Inflation diktiert die politischen Schlagzeilen. Wer schützt deine Ersparnisse?
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren .


