Konversionsstopp: Bund verweigert Entschädigung für Planungen
05.03.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deGennburg hatte den Minister gefragt, wie das Verteidigungsministerium in Fällen vorgehen werde, in denen Kommunen oder Private "aufgrund behördlicher Zusagen oder laufender Konversionsprozesse bereits erhebliche Aufwendungen getätigt haben". Pistorius verweist in seinem Brief auf "strukturpolitische Chancen" einer Wiedernutzung militärischer Areale durch die Bundeswehr: Die Kommunen würden von einer Rückkehr des Militärs auf die Flächen sogar profitieren. Zudem sei die Bundeswehr bestrebt, "konsensuale Lösungen mit den betroffenen Städten und Gemeinden zu finden".
Die Linken lehnen "die militärische Mobilmachung der Bundesliegenschaften entschieden ab und fordern stattdessen die zivile Nutzung der alten Kasernen und Militärgelände", sagte die Bundestagsabgeordnete Gennburg dem RND. "Wohnungsbau- und Stadtplanungsprozesse auf diesen Konversionsflächen haben unseren Kommunen in den vergangenen Jahrzehnten viel Kraft, Geld und Kreativität abverlangt, und es kann nicht sein, dass die Bundesregierung das einfach zunichte macht und alle Pläne beerdigt - und zwar im Zweifel entschädigungslos", meinte Gennburg.
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