WM, USA

Wechsel perfekt? Marokkos Saibari blockt Bayern-Frage ab

20.06.2026 - 03:27:47 | dpa.de

Ismael Saibari trifft bei der Fußball-WM erneut für Marokko. Was der Angreifer zu einem möglichen Bayern-Wechsel sagt und was Jürgen Klopp von ihm hält.

  • Traf auch schon beim 1:1 gegen Brasilien: Marokkos Ismael Saibari.  - Bild: Martin Meissner/AP/dpa
    Traf auch schon beim 1:1 gegen Brasilien: Marokkos Ismael Saibari. - Bild: Martin Meissner/AP/dpa
  • Marokkos Ismael Saibari soll vor einem Wechsel zum FC Bayern stehen.  - Bild: Charles Krupa/AP/dpa
    Marokkos Ismael Saibari soll vor einem Wechsel zum FC Bayern stehen. - Bild: Charles Krupa/AP/dpa
Traf auch schon beim 1:1 gegen Brasilien: Marokkos Ismael Saibari.  - Bild: Martin Meissner/AP/dpa Marokkos Ismael Saibari soll vor einem Wechsel zum FC Bayern stehen.  - Bild: Charles Krupa/AP/dpa

Ismael Saibari hat sich mit seinem nächsten Treffer bei der Fußball-WM weiter in den internationalen Fokus geschossen, wich der Frage zur Bayern-Zukunft aber aus.

«Es ist die beste Zeit meiner Karriere, weil ich, seitdem ich klein bin, davon träume, mit meinem Land bei einer WM zu spielen. Das habe ich geschafft. Jetzt habe ich zwei Tore für mein Land geschossen. Ich bin einfach glücklich», sagte der Torjäger nach dem 1:0 gegen Schottland. 

Schon beim 1:1 zum WM-Auftakt gegen Brasilien hatte Saibari das einzige Tor für die Nordafrikaner erzielt. «Ob ich eine Entdeckung dieser WM bin, sollen andere beurteilen», meinte Saibari. 

Zumindest für den FC Bayern scheint Saibaris Entwicklung nicht überraschend zu kommen. Der deutsche Rekordmeister soll den Marokkaner bereits seit längerer Zeit beobachten – nun deutet vieles auf einen erfolgreichen Abschluss der Bemühungen hin. Medienberichten zufolge hat der Offensivspieler der PSV Eindhoven den Medizincheck bereits während des Turniers absolviert und bestanden. 

So blockt Saibari eine Frage zum Bayern-Wechsel ab

Auch wenn die offizielle Bekanntgabe des Transfers noch auf sich warten lässt, hält sich Saibari bedeckt. Fragen zu dem bevorstehenden Wechsel blockte er nach dem WM-Sieg ab. «Danke», sagte der in Spanien geborene Offensivspieler lediglich und leitete zur nächsten Frage über. 

Die Botschaft war eindeutig: voller Fokus auf die WM-Mission, ohne sich von Nebengeräuschen ablenken zu lassen. Schließlich wollen die Afrikaner diesmal noch einen Schritt weiter gehen als beim Halbfinaleinzug vor vier Jahren. Entsprechend selbstbewusst zeigte sich Saibari: «Wir haben unsere Ziele, für die wir kämpfen werden. Wir können sehr weit kommen», sagte er.

Saibaris Entwicklung entgeht offenbar nicht nur dem FC Bayern. Auch Jürgen Klopp lobte den 25-Jährigen bei MagentaTV sehr. «Saibari hat im Moment offensichtlich viel Selbstvertrauen. Er hat ein Tor geschossen im ersten Spiel, Verhandlungen werden geführt. Das tut auch gut. Es sind große Vereine an ihm dran. Es ist ein guter Moment in seiner Karriere», sagte Klopp.

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