Grüne, CDU

Grüne nennen CDU Risikofaktor in der aktuellen Bundesregierung

18.07.2025 - 14:27:06 | dts-nachrichtenagentur.de

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat die bisherige Regierungsbilanz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dessen Sommerpressekonferenz scharf kritisiert.

Friedrich Merz in der Sommerpressekonferenz am 18.07.2025 - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Friedrich Merz in der Sommerpressekonferenz am 18.07.2025 - Foto: über dts Nachrichtenagentur
"Friedrich Merz kann die Frage nicht beantworten, ob er noch Kanzler einer handlungsfähigen Koalition ist", sagte Dröge am Freitag. "Das ist die verheerende Bilanz seiner ersten 70 Tage im Amt. Er erzeugt damit Unsicherheit und Unklarheit. Es ist verantwortungslos, dass Merz diesen Zustand nun den ganzen Sommer über ungelöst fortsetzen will." "Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit fehlte der Spitze der Union die notwendige Mehrheit im Bundestag. Bei der Kanzlerwahl ist Merz selbst zunächst durchgefallen. Bei der Richterwahl haben die Abgeordneten der Union dem Personalvorschlag seines Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn die Unterstützung verweigert", so Dröge weiter. "Dieses Führungsversagen an der Spitze der CDU macht die Koalition aktuell höchst instabil. Die CDU ist zum Risikofaktor in der aktuellen Bundesregierung geworden." Auch inhaltlich liefere Merz mit seiner Koalition nicht das, was "möglich und nötig" wäre.

Er habe alle Möglichkeiten, gut zu regieren. "Merz könnte Investitionen stärken, das Leben bezahlbar machen, den Klimaschutz stärken. Doch er tut nichts davon, im Gegenteil. Bei Investitionen trickst er lieber, als wirklich alles Geld zu investieren, für ein Land, das einfach funktioniert. Die versprochenen Entlastungen bei der Stromsteuer fallen für Familien aus." Am schlimmsten sei die Bilanz der Koalition beim Klimaschutz. "CDU und SPD planen beim Klimaschutz mit harten Rückschritten in allen Bereichen. Das ist eine Bankrotterklärung. In seiner Pressekonferenz hat Merz das Wort Klimaschutz nicht einmal mehr in den Mund genommen", sagte Dröge.

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