Das war die WM-Nacht: Franzosen weiter, Koeman hört auf
01.07.2026 - 05:00:24 | dpa.deTopfavorit Frankreich und Superstar Kylian Mbappé zaubern sich bei der Fußball-WM mehr und mehr Richtung Titel. Der zweimalige Weltmeister setzte sich im Sechzehntelfinale hochverdient mit 3:0 (1:0) gegen Schweden durch und trifft am Samstag in Philadelphia nun auf Deutschland-Bezwinger Paraguay.
Mbappé (45./74. Minute) und Bradley Barcola (53.) trafen vor 80.663 Zuschauern in East Rutherford für die Franzosen, die phasenweise eine große Show boten. Nicht nur Mbappé, der in der ewigen WM-Torjägerliste ganz nah an Lionel Messi heranrückte, drehte auf. Auch Bayern-Profi Michael Olise glänzte wieder mal als Vorbereiter. Wer soll Les Bleus eigentlich stoppen?
Niederlande-Coach Koeman tritt zurück: «Stolz und dankbar»
Ronald Koeman hört nach dem frühzeitigen WM-Aus gegen Marokko als Nationaltrainer der Niederlande auf. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, habe er vergangene Nacht getroffen, gab der 63-Jährige via Instagram in einer persönlichen Stellungnahme bekannt. Mit Blick auf seine Laufbahn zeigte er sich «vor allem stolz und dankbar». Er habe das Privileg gehabt, bei zahlreichen Spitzenvereinen wie dem FC Barcelona oder Ajax Amsterdam und in zwei Amtszeiten die niederländische Nationalmannschaft zu trainieren.
Starkes Gewitter verzögert Mexiko gegen Ecuador
Das erste K.-o.-Spiel von WM-Mitgastgeber Mexiko gegen Ecuador ist nach einem schweren Gewitter mit einer Stunde Verspätung angepfiffen worden. Etwa eine Stunde vor dem geplanten Spielbeginn um 19.00 Uhr Ortszeit (03.00 MESZ) gab der Stadionsprecher zunächst nur eine Verspätung bekannt. Bis kurz vor dem ursprünglichen Anstoß hatte keine der beiden Mannschaften den Rasen auch nur zum Aufwärmen betreten. Das Gewitter hatte am späten Nachmittag eingesetzt mit starkem Regen auch in dem Stadtteil, in dem das Aztekenstadion im Süden der Metropole steht.
Schiri-Boss: Entscheidung beim vermeintlichen Tah-Tor war korrekt
Die vieldiskutierte Entscheidung, ein vermeintliches Tor von Jonathan Tah im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nicht zu geben, war laut FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina korrekt. In einem Beitrag des Weltverbands schrieb der Italiener grundsätzlich über Situationen wie die in der Verlängerung des am Ende von Deutschland verlorenen K.-o.-Spiels. «Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden», sagte Collina. Er nannte Waldemar Anton in seinen Ausführungen nicht beim Namen, sein Beitrag endete aber mit einem großen Foto von genau dieser strittigen Szene. Der Körperkontakt des DFB-Verteidigers mit Paraguays Torwart wird dabei grafisch hervorgehoben.
