Kubicki will vorerst nicht FDP-Chef werden
23.03.2026 - 15:25:58 | dts-nachrichtenagentur.deDie Partei habe mit ihm und Marie-Agnes Strack-Zimmermann zwar zwei bundesweit bekannte Persönlichkeiten in ihren Reihen. "Wir können schon biologisch keinen Aufbruch für die nächsten 20 Jahre verkörpern", gab er allerdings zu bedenken. "Die Aufgabe ist, andere profilierte Leute so zu stärken, dass sie öffentlich durchdringen."
Der 74-Jährige warnte die Liberalen vor Illoyalitäten in der jetzigen Lage. "Wir sind am Boden", sagte er. "Die Ausgangslage ist bitterer als 2013."
Hart ging er mit früheren Jungstars der Partei ins Gericht. Auf die Frage, ob er enttäuscht darüber sei, dass sich mit Johannes Vogel und Konstantin Kuhle Vertreter der nächsten Generation ins Berufsleben zurückgezogen hätten, sagte Kubicki, er finde es richtig, dass sie "Geld verdienen" wollten. "Man sollte erst im normalen Leben bestehen und dann in den Bundestag gehen. Aber wer früher groß auf Parteitagen auftrat und die Richtung der FDP bestimmen wollte, sich jetzt aber komplett verabschiedet, sagt mehr über sich selbst als über die, die weiterkämpfen."
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