Parteien

Bericht: Neue Mailadressen für Mitarbeiter des Auswärtigen Amts

12.06.2026 - 16:39:45 | dts-nachrichtenagentur.de

Fast alle der rund 3.000 Mitarbeiter des Auswärtigen Amts sollen eine neue E-Mail-Adresse erhalten.

Bericht: Neue Mailadressen für Mitarbeiter des Auswärtigen Amts
Politik - Auswärtiges Amt (Archiv) 12.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das berichtet der "Spiegel".

Das Auswärtige Amt steht demnach vor einem großen internen Umbau. Die von Minister Johann Wadephul (CDU) angestoßene neue Organisationsstruktur des Hauses sieht vor, dass alle Arbeitseinheiten in der Zentrale umbenannt werden. Im Herbst müssen dann jene, deren Referate in andere Abteilungen wandern, ihre Büros wechseln.

Ganze Abteilungen sollen aufgelöst, fusioniert oder neu zugeschnitten werden. Nach Angaben des Auswärtigen Amts fallen vier Unterabteilungen und neun Referate weg. Der Politische Direktor des Hauses verliert wichtige Länderzuständigkeiten. So wandert das USA/Kanada-Referat in die neue Amerika-Abteilung, in der erstmals Nord- und Lateinamerika vereint sind. Die Zuständigkeit für Russland und die Ukraine erhält die Europaabteilung.

Erfahrene Diplomaten deuten die neu zugeschnittene Rolle des Politischen Direktors als Schwächung dieses Postens. Aus dem Amt heißt es hingegen, der Politische Direktor habe "bei der Steuerung aller sicherheitspolitischen Themen die zentrale Rolle auf Ebene der Abteilungsleiter". Derzeit hat der Diplomat Dominik Mutter das Amt inne.

Maßgeblich vorangetrieben wird die Reform laut "Spiegel" von den beiden beamteten Staatssekretären Géza Andreas von Geyr und Bernhard Kotsch. Ihr Plan sorgt mitunter für Ärger. Im Haus wird der Vorwurf laut, Geyr und Kotsch hätten nach ihrer Diplomatenausbildung rund 20 Jahre lang nicht in der Zentrale gedient, deshalb würden sie einige Arbeitsabläufe nicht verstehen.

Das Ministerium spricht von der größten Strukturreform im Auswärtigen Amt seit Langem. "Veränderungen in Europa und in der Welt erfordern eine veränderte Arbeitsweise des Auswärtigen Dienstes", heißt es.

de | politik | 69528305 |

Weitere Meldungen

Klöckner ermahnt Bundesregierung wegen verspäteter Antworten Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Bundesregierung scharf ermahnt, Anfragen von Abgeordneten pünktlich zu beantworten.In einem Brief an Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU), über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten, schreibt Klöckner, der Deutsche Bundestag erwarte, dass die Bundesregierung parlamentarische Fragen innerhalb der geltenden Fristen beantworte. (Politik, 11.06.2026 - 12:25) weiterlesen...

Linke kritisiert Merz nach Treffen mit Sozialpartnern Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hat nach dem Treffen der Koalitionsspitzen mit Sozialpartnern scharfe Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geübt.Es sei sehr bezeichnend, mit wie viel Wirbel es begleitet werde, dass Merz sich überhaupt einmal mit einigen Gewerkschaftsvorsitzenden treffe, die die arbeitende Bevölkerung vertreten, sagte Reichinnek der "Rheinischen Post". (Politik, 11.06.2026 - 10:47) weiterlesen...

FDP-General Hagen fordert Volksabstimmungen auf Bundesebene Angesichts wachsender Zweifel vieler Menschen an der repräsentativen Demokratie spricht sich der neue FDP-Generalsekretär Martin Hagen für mehr direkte Bürgerbeteiligung auch auf Bundesebene aus."Die Zustimmung zu unserem politischen System sinkt und viele Menschen haben den Eindruck, ihre Stimme an der Wahlurne könne nichts verändern", sagte Hagen dem Nachrichtenportal T-Online. (Politik, 06.06.2026 - 04:00) weiterlesen...

EU-Kommission fordert Abbau deutscher Grenzkontrollen Die EU-Kommission dringt darauf, dass Deutschland und andere Mitgliedstaaten ihre nationalen Grenzkontrollen schrittweise reduzieren.Brunner sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Aus Sicht der EU-Kommission ist ein schrittweises Zurückfahren der Grenzkontrollen in den neun Mitgliedstaaten, wo es sie derzeit gibt, möglich und auch angebracht - so auch in Deutschland." Der Österreicher ergänzte, zum einen gingen die Asylzahlen drastisch zurück, zum anderen griffen die beschlossenen Maßnahmen wie der Außengrenzschutz und das gemeinsame EU-weite Einreise- und Ausreisesystem. (Politik, 06.06.2026 - 01:00) weiterlesen...