Millionen, Euro

Fünf Millionen Euro für Prototypen von Bundeswehr-Ausgehuniformen

08.12.2024 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Entwicklung der neuen Dienstanzüge der Bundeswehr hat bislang Millionen kostet.

"Für die Anfertigung unterschiedlicher Prototypen bei Unternehmen der Textilbranche wurden rund fünf Millionen Euro bezahlt", zitiert die "Bild am Sonntag" das Bundesverteidigungsministerium. Am Dienstag hatte Generalinspekteur Carsten Breuer die Inspekteure von Heer, Marine und Luftwaffe einbestellt, um über das Design der auch als Ausgehuniform bezeichneten Dienstanzüge zu diskutieren. Der Dienstanzug wird laut Bundeswehr "außerhalb militärischer Anlagen als Ausgehuniform und innerhalb militärischer Anlagen zu offiziellen Anlässen (Appelle, Gelöbnisse) getragen". Zur Ausstattung gehören: Jacke, Hose, Bluse/Hemd, Pullover, Mantel, Schuhe, Kopfbedeckung.

Insgesamt will das Ministerium 293.300 Soldaten (inklusive Reservisten) bis 2032 mit der neuen Uniform ausstatten, zitiert das Blatt einen Ministeriumssprecher. Dafür wurden 825 Millionen Euro beim Haushaltsausschuss als Mittel beantragt. Wie die neuen Uniformen konkret aussehen sollen, wurde beim Termin des Generalinspekteurs offenbar nicht endgültig geklärt. "Die konkreten Details der Dienstanzüge stehen noch nicht abschließend fest", so das Ministerium. Laut "Bild am Sonntag" wird über Details wie aufgesetzte oder verdeckte Taschen diskutiert. Mitglieder des Haushaltsausschusses hatten fraktionsübergreifend die hohen Kosten des Beschaffungsprojekts kritisiert. Das Haus von Minister Boris Pistorius (SPD) hält trotz des Widerstands aus dem Parlament daran fest. CDU-Haushaltsexperte Ingo Gädechens sagte der "Bild am Sonntag" zu dem Vorhaben: "Minister Boris Pistorius hat offensichtlich die Kontrolle über das Ministerium verloren."

Anzeige

Inflation diktiert die politischen Schlagzeilen. Wer schützt aktiv deine Ersparnisse?

Lass geldpolitische Entscheidungen nicht zu deinem finanziellen Nachteil werden. Entdecke in 'trading-notes' bewährte Strategien, um Kaufkraftverluste durch eine intelligente, inflationsresistente Aktienauswahl systematisch auszugleichen.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren .

Weitere Meldungen

EZB verhängt Millionenstrafe gegen US-Großbank J.P. Morgan Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank verhängt zwei Geldstrafen von insgesamt rund 12,2 Millionen Euro gegen die US-Bank J.P. Morgan US46625H1005. (Boerse, 20.02.2026 - 10:25) weiterlesen...

KORREKTUR: Deutsche Welle muss 21 Millionen Euro sparen. Satz, richtig muss es heißen: "Nach der Kürzung des Bundeszuschusses muss der Auslandssender Deutsche Welle (DW) in diesem Jahr 21 Millionen Euro einsparen.")BERLIN - Nach der Kürzung des Bundeszuschusses muss der Auslandssender Deutsche Welle (DW) in diesem Jahr 21 Millionen Euro einsparen. (Berichtigung, 1. (Boerse, 19.02.2026 - 17:49) weiterlesen...

Deutsche Welle muss 21 Millionen Euro sparen Nach der Kürzung des Bundeszuschusses muss der Auslandssender Deutsche Welle (DW) im kommenden Jahr 21 Millionen Euro einsparen. (Boerse, 19.02.2026 - 11:06) weiterlesen...

GNW-News: Valneva meldet vorläufige ungeprüfte Umsätze und liquide Mittel für 2025; gibt einen Ausblick für 2026 * Gesamtumsatz von 174,7 Millionen Euro im Rahmen der Prognose, davon 157,9 Millionen Euro aus Produktumsatz * Starke Liquiditätsposition zum Jahresende in Höhe von 109,7 Millionen Euro, mit verbesserter finanzieller Flexibilität nach erfolgreicher Umschuldung * 2026 könnte ein Jahr des Wandels werden, da in der ersten Jahreshälfte Daten zur Phase 3 der Lyme-Borreliose-Studie erwartet werden * Der Vertrag des Chief Executive Officers wurde um weitere drei Jahre verlängert, wodurch die Kontinuität in der Unternehmensführung gewährleistet ist. (Boerse, 19.02.2026 - 07:05) weiterlesen...

GNW-News: EU-Phosphor-Index: EU importiert Phosphor im Wert von fast 900 Millionen Euro aus Russland. 16, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Trotz Russlands Krieg in der Ukraine importiert die EU weiterhin große Mengen Phosphor aus Russland. STOCKHOLM, Feb. (Boerse, 16.02.2026 - 07:06) weiterlesen...

Bayern bekommt Hochwasserhilfen von der EU Bayern hat in der Folge des großen Hochwassers Anfang Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds bekommen. (Boerse, 14.02.2026 - 17:23) weiterlesen...