Weidel kritisiert Familienbild in Sachsen-Anhalter AfD-Wahlprogramm
05.07.2026 - 13:45:16 | dts-nachrichtenagentur.deIm Wahlprogramm der Landespartei steht: "Nur aus der Verbindung von Mann und Frau gehen Kinder und damit kommende Generationen hervor." Eine "intakte Familie bestehend aus Mutter, Vater und Kindern" sei "erwiesenermaßen die beste Voraussetzung für eine gute und gesunde Kindesentwicklung". Weiter heißt es: Steigende Abtreibungs- und sinkende Geburtenraten hingen auch damit zusammen, "dass sexuelle Abweichungen und nicht-reproduktive Lebensweisen" offensiver beworben würden. An anderer Stelle ist von "nicht-normaler Geschlechtsidentitäten" oder "abseitiger sexueller Vorlieben" die Rede.
"Wir leben mittlerweile in einer ganz anderen Realität", sagte Weidel. Gleichgeschlechtliche Beziehungen seien gleichwertig zu behandeln. Als Politiker könne man sich auch für die "traditionelle Familie" als "gesellschaftliches Zielbild" einsetzen, das sei "kein Widerspruch". Andere Lebensformen seien jedoch als gleichwertig zu betrachten, betonte Weidel, etwa steuerlich oder erbrechtlich. "Und daran lässt sich auch in der heutigen Zeit nichts mehr ändern. Und daran wollen wir auch nichts ändern."
