JU-Chef übt nach Wahl in Baden-Württemberg deutliche Kritik an CDU
10.03.2026 - 12:02:19 | dts-nachrichtenagentur.deDer Bundesparteitag Ende Februar in Stuttgart war weitgehend ohne große Kontroversen und Debatten geblieben, um vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein Bild der Geschlossenheit abzugeben. "Damit haben wir uns keinen Gefallen getan", kritisierte der JU-Vorsitzende. "Man kann und sollte es umdrehen: Gerade vor wichtigen Wahlen zeigt man den Menschen, wofür man steht. Mit klarem Kompass und offenem Visier in eine Debatte zu ziehen, das würde uns besser zu Gesicht stehen."
Die Umbrüche, die durch Demografie, Künstliche Intelligenz und Krieg in Europa auf Deutschland zukommen würden, seien so groß und gleichzeitig so offensichtlich, dass man einer konkreten Positionierung nicht mehr ausweichen könne. "Das Politikmodell der `asymmetrischen Demobilisierung` wirkt wie aus der Zeit gefallen. Die 2010er-Jahre sind vorbei", sagte Winkel. Er fordert: "Wichtig ist, dass die CDU es sich zutraut, eine eigene, klare Programmatik zu entwickeln."
Winkel rät seiner Partei zu einer harten Linie in Koalitionsverhandlungen: "Für die CDU gibt es jedenfalls keinen Grund, auch nur einen Millimeter von eigenen Positionen abzurücken, wenn sich die Grünen nun plötzlich von ihren konservativen Wahlkampfpositionen distanzieren sollten. Da wird es keine Rücksicht geben."
Inflation diktiert die politischen Schlagzeilen. Wer schützt deine Ersparnisse?
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

