Luftfahrt

FDP-Politiker Johannes Vogel wechselt zur Lufthansa

20.09.2025 - 10:20:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der langjährige FDP-Spitzenpolitiker Johannes Vogel fängt beruflich neu an und wechselt als Personalmanager in den Lufthansa-Konzern.

Johannes Vogel (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Johannes Vogel (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt, übernimmt Vogel zum 1. Dezember 2025 die Leitung des Bereichs Personal und Recht bei der Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings in Köln. Vogel hatte in der Zeit der Ampelkoalition als stellvertretender Vorsitzender und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP zwei politische Schlüsselfunktionen gehabt. Gleich nach der Niederlage der FDP bei der Bundestagswahl im Februar hatte er seinen Rückzug aus der Berufspolitik angekündigt.

Der studierte Politikwissenschaftler, der aus Nordrhein-Westfalen stammt, ist 43 Jahre alt und hat sich vor allem als Arbeitsmarktpolitiker parteiübergreifend Respekt erworben. Seinen beruflichen Neuanfang erläuterte er der FAZ so: "Der Schritt zu Eurowings und zur Lufthansa-Group ist für mich eine bewusste Entscheidung für unternehmerische Verantwortung und das Thema modernes Personalmanagement." Er freue sich, "künftig in einer faszinierenden Branche zu arbeiten, die gerade jetzt Menschen, Kulturen und Wirtschaftsräume verbindet und Europa konkret erfahrbar macht". Zugleich sei er überzeugt, dass es für Deutschland insgesamt gut sei, wenn es mehr "Zickzack-Biografien" mit beruflichen Wechseln zwischen Politik und Wirtschaft gebe. Die Lufthansa-Tochter Eurowings zeigte sich erfreut, mit Vogel einen "profilierten Entscheider" gewonnen zu haben. Das Ziel sei ein "modernes und vorausschauendes Personalmanagement, das intern wie extern auf dem Arbeitsmarkt überzeugen kann", erläuterte Kai Duve, Geschäftsführer Personal, Finanzen und IT, der Fluggesellschaft. "Ich bin sicher, dass Johannes diese Herausforderung mit frischem Blick und hoher Kompetenz meistern wird." Vogel hatte beruflich schon einmal neue Wege eingeschlagen, nachdem die FDP 2013 den Wiedereinzug in den Bundestag verpasst hatte. Damals ging er zur Bundesagentur für Arbeit und übernahm verschiedene Führungsaufgaben, darunter die Leitung der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal mit 400 Beschäftigten.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 68206447 |

Weitere Meldungen

Handwerkspräsident: Wartezeiten auf Termin sinken auf 8,9 Wochen Die Wartezeiten auf einen Handwerkertermin sind deutlich gesunken. (Wirtschaft, 16.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Bosch-Aufsichtsratschef verteidigt Stellenabbau Der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Bosch, Stefan Asenkerschbaumer, verteidigt die Entscheidungen des baden-württembergischen Unternehmens in den vergangenen Jahren.Trotz der aktuellen Krise und des größten Stellenabbauprogramms in der Geschichte von Bosch seien die Investitionen in Elektromobilität, Software und Systeme für automatisiertes Fahren richtig gewesen. (Wirtschaft, 15.05.2026 - 13:19) weiterlesen...

Umfrage: Große Mehrheit für härteres Vorgehen gegen KI-Fakes Eine breite Mehrheit der Deutschen wünscht sich ein härteres Vorgehen gegen manipulierte KI-Inhalte auf digitalen Plattformen. (Sonstige, 15.05.2026 - 00:00) weiterlesen...

Pharmaverband kritisiert Warkens Gesetz zur Kassen-Stabilisierung Der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) wirft Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor, die Produktion kritischer Arzneien in Deutschland zu schwächen. (Politik, 14.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Grüne fordern höheren Spitzensteuersatz Die Grünen haben in der Debatte um eine Steuerreform die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent ab zu versteuernden Jahreseinkommen von 120.000 Euro vorgeschlagen. (Politik, 14.05.2026 - 00:00) weiterlesen...

Bericht: Bund einigt sich über Einstieg bei Panzerbauer KNDS Die Bundesregierung hat sich offenbar auf eine einheitliche Linie geeinigt, um bei dem deutsch-französischen Panzerhersteller KNDS einzusteigen. (Politik, 12.05.2026 - 16:38) weiterlesen...