Parteien, Arbeitsmarkt

Wirtschaftsrat begrüßt Stopp der Entlastungsprämie

08.05.2026 - 11:01:27 | dts-nachrichtenagentur.de

Der CDU-Wirtschaftsrat hat das Veto des Bundesrats zur von der Bundesregierung geplanten Entlastungsprämie begrüßt."Die Entscheidung des Bundesrats, die 1.000-Euro-Entlastungsprämie zu stoppen, ist richtig und konsequent", sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsverbands, Wolfgang Steiger, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sitzung des Bundesrates am 08.05.2026 - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Sitzung des Bundesrates am 08.05.2026 - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der Wirtschaftsrat habe die Prämie von Anfang an kritisiert, weil sie die Verantwortung mitten in einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage einseitig auf Arbeitgeber verlagert hätte, so Steiger weiter.

Er forderte die Bundesregierung dazu auf, weitergehende Schritte zu unternehmen. Statt "kurzfristiger Symbolpolitik" brauche es "endlich echte Strukturreformen", etwa in der Steuerpolitik, beim "wirklichen Bürokratieabbau" und zur "Stärkung des Standorts" insgesamt, erklärte Steiger.

Die steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Unternehmen an ihre Beschäftigten zahlen können, kommt vorerst nicht. Der Bundesrat hatte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf am Freitag überraschend nicht zugestimmt.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69291293 |

Weitere Meldungen

Rhein: Aus der 1.000-Euro-Prämie möglich Für Hessens Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) könnte die von der Bundesregierung beschlossene 1.000-Euro-Entlastungsprämie komplett scheitern."Im Augenblick sieht das danach aus. (Politik, 08.05.2026 - 14:39) weiterlesen...

Verdi kritisiert Koalition wegen gescheiterter Entlastungsprämie Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, wirft der schwarz-roten Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Planung der "Entlastungsprämie" für Arbeitnehmer vor."Es überrascht nicht wirklich, dass der Bundesrat heute die sogenannte Entlastungsprämie gestoppt hat", sagte Werneke dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". (Politik, 08.05.2026 - 13:52) weiterlesen...

SoVD kritisiert Scheitern der Entlastungsprämie Der Sozialverband Deutschland (SoVD) zeigt sich enttäuscht über das Aus der geplanten Entlastungsprämie im Bundesrat."Auch wenn viele Branchen und Unternehmen bereits signalisiert hatten, dass die steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie für sie aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage nicht möglich sei, wäre dies ein zusätzlicher Weg zur Unterstützung von Beschäftigten gewesen", sagte SoVD-Vorstandschefin Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.Gerade in Zeiten stark gestiegener Lebenshaltungskosten hätte diese Maßnahme für viele eine spürbare Hilfe sein können. (Politik, 08.05.2026 - 12:47) weiterlesen...

Mittelstand begrüßt Scheitern der Entlastungsprämie Der Chef des Mittelstandsverbands BVMW, Christoph Ahlhaus, hat das Aus der geplanten Entlastungsprämie begrüßt.Er sei erleichtert, dass der Bundesrat in dieser Sache die Notbremse gezogen habe, sagte Ahlhaus den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (Politik, 08.05.2026 - 12:08) weiterlesen...

Linkspartei fordert Gewinnmargendeckel für Energiekonzerne Die Linkspartei fordert einen Gewinnmargendeckel für fossile Energiekonzerne. (Politik, 08.05.2026 - 06:26) weiterlesen...

Steuerausfälle: Linke drängt auf Strukturreformen Angesichts der angespannten Haushaltslage und neuer Steuerausfälle hat die Linke scharfe Kritik an der Bundesregierung geübt und Strukturreformen verlangt."Nicht der Iran-Krieg ist die Hauptursache für die Schwäche des Standorts, sondern eine Bundesregierung, die sich lieber mit sich selbst beschäftigt, statt die realen Probleme des Landes anzugehen", sagte der haushaltspolitische Sprecher der Linken-Fraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).Der Finanzminister kaschiere seine milliardenschweren Haushaltslöcher bisher mit Luftbuchungen. (Politik, 07.05.2026 - 19:49) weiterlesen...