Bundesregierung verurteilt neue Siedlungspläne im Westjordanland
Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 12:14 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Der Siedlungsbau verstoße gegen das Völkerrecht und einschlägige Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. "Er erschwert den von der internationalen Gemeinschaft und dem IGH geforderten Weg zur Beendigung der israelischen Besatzung des Westjordanlands und gefährdet damit die Perspektive einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung."
"Die Umsetzung des Siedlungsprojekts E1 würde das Westjordanland praktisch in zwei Hälften teilen", fügte der Sprecher hinzu. Leidtragende wären in erster Linie die palästinensische Zivilbevölkerung. Man fordere die israelische Regierung auf, das Projekt zu stoppen. "Die Bundesregierung wird nur solche Änderungen der Grenzen von 1967 anerkennen, die von den Konfliktparteien vereinbart worden sind." Jegliche Annexionspläne der israelischen Regierung lehne man weiterhin klar ab.
Das israelische Bauministerium hatte zuvor eine Ausschreibung für den Bau von mehr als 1.200 Wohneinheiten für das E1-Siedlungsprojekt veröffentlicht. Das Gebiet gilt im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern als besonders kritisch.
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