SoftBank, Aktie

SoftBank Aktie: S&P senkt Ausblick auf Negativ

09.05.2026 - 05:34:30 | boerse-global.de

Wachsende Skepsis der Geldgeber bei privaten KI-Firmen setzt SoftBank unter Zugzwang. Die hohe OpenAI-Bewertung und operative Schwächen belasten den Konzern.

SoftBank Aktie: S&P senkt Ausblick auf Negativ - Foto: über boerse-global.de
SoftBank Aktie: S&P senkt Ausblick auf Negativ - Foto: über boerse-global.de

Milliardenwetten auf Künstliche Intelligenz waren lange der Wachstumsmotor für SoftBank. Jetzt dreht sich die Stimmung. Kreditgeber zweifeln zunehmend an den astronomischen Bewertungen privater KI-Firmen. Das bringt den japanischen Technologiekonzern unter Druck.

Banken und private Kreditfonds blockieren neue Finanzierungspläne des Konzerns. Im Zentrum steht die Beteiligung an OpenAI. Bei einer Finanzierungsrunde im März 2026 erreichte das KI-Unternehmen eine Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar. Auf dem Sekundärmarkt wechseln die Anteile mittlerweile deutlich günstiger den Besitzer.

Parallel dazu schwächelt das operative Geschäft von OpenAI. Der Entwickler verfehlte Anfang 2026 mehrere monatliche Umsatzziele. Auch das interne Ziel von einer Milliarde wöchentlichen Nutzern bis Ende 2025 blieb unerreicht. Die Folge: Gläubiger fordern nun strengere Konditionen für Kredite. Sie wollen diese privaten Vermögenswerte nicht mehr blind als Sicherheit akzeptieren.

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Steigende Kreditrisiken

SoftBank hält allein an OpenAI Anteile im Wert von rund 64,6 Milliarden US-Dollar. Dieses massive Klumpenrisiko alarmiert Anleiheinvestoren. Die Kosten für Kreditausfallversicherungen des Konzerns stiegen in diesem Jahr um 61 Basispunkte.

S&P senkte den Ausblick für SoftBank bereits im März auf "negativ". Die Analysten verweisen auf Liquiditätssorgen. Der Konzern sitzt auf einem Schuldenberg von umgerechnet etwa 135 Milliarden US-Dollar. Der Markt beobachtet genau, wie SoftBank weiteres Wachstum finanzieren will.

Volatilität in Tokio

An der Börse in Tokio reagierten Anleger am Samstag nervös. Die SoftBank-Aktie fiel um 4,56 Prozent. Zuvor war das Papier in dieser Woche noch um 18 Prozent gestiegen. Belastet wurde der Kurs auch von der Tochtergesellschaft Arm Holdings. Der Chipdesigner leidet unter einem schwachen Smartphone-Markt und Lieferengpässen bei KI-Chips.

Mitte Mai legt SoftBank die Jahreszahlen vor. Dann muss das Management Farbe bekennen. Investoren erwarten einen klaren Plan gegen den negativen Rating-Ausblick. Der Konzern muss entscheiden, ob er neue Schulden aufnimmt oder Vermögenswerte verkauft. Nur so lässt sich die eigene Liquidität sichern.

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