Crispr, FDA

Crispr: FDA genehmigt Zugo-cel für Neuro-Indikationen

17.05.2026 - 02:08:50 | boerse-global.de

Crispr Therapeutics verzeichnet operative Meilensteine bei Casgevy und Zugo-cel, während die Aktie auf Wochensicht deutlich nachgibt.

Crispr: FDA genehmigt Zugo-cel für Neuro-Indikationen - Foto: über boerse-global.de
Crispr: FDA genehmigt Zugo-cel für Neuro-Indikationen - Foto: über boerse-global.de

Die Gentherapie-Pioniere von Crispr Therapeutics machen operativ Fortschritte – doch an der Börse kommt das nicht an. Am Freitag fiel die Aktie um knapp vier Prozent auf 41,75 Euro. Auf Wochensicht beträgt das Minus 10,5 Prozent. Der Gegenwind kommt ausgerechnet in einer Phase, in der das Management wichtige Meilensteine in der Pipeline kommuniziert.

Casgevy-Rollout beschleunigt sich

Der kommerzielle Start von Casgevy (exa-cel) gewinnt an Fahrt. Über 500 Patienten haben den Behandlungsprozess inzwischen begonnen. Da von der Zellentnahme bis zur Umsatzrealisierung zwei bis drei Quartale vergehen, sind die Effekte noch nicht voll in den Zahlen angekommen. Im ersten Quartal 2026 erzielte Crispr mit der Therapie rund 43 Millionen US-Dollar. Analysten erwarten einen deutlichen Anstieg, sobald die ersten Patienten den gesamten Zyklus durchlaufen haben. Die Abbrecherquote sei bislang minimal – das Unternehmen spricht von einem zuverlässigen logistischen Netz.

Zugo-cel: Neue Hoffnung auf Neuro-Anwendungen

Parallel treibt Crispr den Kandidaten Zugo-cel (früher CTX112) voran, eine allogene CD19-CAR-T-Zelltherapie. In der Onkologie liegt die Ansprechrate bei fast 70 Prozent. Jetzt rücken Autoimmunerkrankungen in den Fokus. 14 Patienten wurden bereits in verschiedenen Studienarmen behandelt, darunter Lupus, Myositis und Sklerodermie. Hinzu kommen Erweiterungen in der Hämatologie.

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Ein strategischer Durchbruch: Die US-Arzneimittelbehörde FDA ließ ein IND-Verfahren für neuroimmune Indikationen zu. Erste Daten deuten darauf hin, dass Zugo-cel die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Das würde den Weg für Therapien bei schweren neurologischen Erkrankungen ebnen – ein Feld, in dem herkömmliche Ansätze oft versagen.

Marktstimmung bleibt angespannt

Trotz dieser Fortschritte: Die Aktie notiert mit 41,75 Euro rund 37 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 66,50 Euro. Der RSI von 43 signalisiert eine abgekühlte Stimmung – aber noch keinen überverkauften Zustand. Crispr bewegt sich weg vom Profil eines Ein-Produkt-Unternehmens hin zu einer breiteren Gen-Editing-Plattform. Das sehen Experten positiv.

In den kommenden Monaten werden Daten aus der Kombination von Zugo-cel mit BTK-Inhibitoren erwartet. Sie sollen zeigen, ob sich die Persistenz der CAR-T-Zellen im Körper weiter steigern lässt. Für den weiteren Kursverlauf dürfte entscheidend sein, ob die Skalierbarkeit des allogenen Ansatzes gelingt – also Spenderzellen statt patienteneigener Zellen. Das wäre der Schlüssel zu niedrigeren Kosten und breiterem Patientenzugang.

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