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AST SpaceMobile Aktie: AT&T, T-Mobile, Verizon gründen Joint-Venture

15.05.2026 - 02:50:10 | boerse-global.de

AT&T, T-Mobile und Verizon planen gemeinsames Satellitenprojekt. AST SpaceMobile verzeichnet trotz Umsatzsteigerung einen hohen Verlust.

AST SpaceMobile Aktie: AT&T, T-Mobile, Verizon gründen Joint-Venture - Foto: über boerse-global.de
AST SpaceMobile Aktie: AT&T, T-Mobile, Verizon gründen Joint-Venture - Foto: über boerse-global.de

Drei US-Mobilfunkriesen rücken enger zusammen. AT&T, T-Mobile und Verizon planen ein Satelliten-Joint-Venture für direkte Smartphone-Verbindungen aus dem All. Für AST SpaceMobile ist das Rückenwind für die Technologieidee. Das operative Problem bleibt aber groß: Der jüngste Quartalsverlust drückt auf die Story.

Mobilfunker bündeln ihre Kräfte

AT&T, T-Mobile und Verizon wollen ein gemeinsames Vorhaben für satellitengestützte Mobilfunkdienste starten. Die Partner wollen begrenztes Funkspektrum bündeln, technische Standards setzen und Funklöcher in den USA schließen. Ein verbindlicher Abschluss bleibt an endgültige Verträge und übliche Bedingungen geknüpft.

AST SpaceMobile begrüßte den Schritt demonstrativ. CEO Abel Avellan erklärte, die Branche bereite sich darauf vor, „zellulares Breitband aus dem All für jeden Amerikaner“ möglich zu machen. Bestehende Vereinbarungen zwischen Mobilfunkern und Satellitenanbietern sollen parallel weiterlaufen.

Die Aktie notiert am Donnerstag bei 65,50 Euro und gewinnt 2,66 Prozent. Mit 17,59 Prozent Plus auf Wochensicht zeigt der Titel eine kräftige Gegenbewegung.

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Quartalsverlust bremst die Euphorie

Der Rückenwind aus der Branche trifft auf schwache Zahlen. AST SpaceMobile steigerte den Umsatz im ersten Quartal auf 14,74 Mio. Dollar, nach 718.000 Dollar ein Jahr zuvor.

Der Verlust fiel aber deutlich schwerer ins Gewicht. Unter dem Strich stand ein Minus von 191,01 Mio. Dollar. Je Aktie entsprach das 0,66 Dollar.

Ein zentraler Belastungsfaktor ist ein Problem bei einem BlueBird-Satelliten. AST erwartet eine Belastung nahe dem Buchwert. Die Spanne liegt bei 155 bis 160 Mio. Dollar, der Abschreiber soll im zweiten Quartal folgen. Versicherungsansprüche hat das Unternehmen eingereicht.

Am Jahresziel hält AST fest. Der Umsatz soll 150 bis 200 Mio. Dollar erreichen. Vertragsgebundene Umsatzzusagen beziffert das Unternehmen auf mehr als 1,20 Mrd. Dollar.

Analysten sehen klare Chancen

Die Einschätzungen an der Wall Street gehen weit auseinander. Der Markt honoriert die Technologie und die Mobilfunkpartnerschaften, bleibt aber skeptisch beim Tempo des Satellitenaufbaus.

  • Roth Capital erhöhte das Kursziel von 82,50 auf 108 Dollar und bleibt bei Kaufen.
  • B. Riley hob das Ziel auf 85 Dollar und verwies auf technische Fortschritte.
  • UBS senkte das Ziel von 85 auf 80 Dollar und blieb bei Neutral.
  • New Street startete mit Neutral und 80 Dollar Ziel, sieht aber Potenzial in einer Flotte von 90 Satelliten.

Bank of America würdigt die Beziehungen zu Mobilfunkanbietern als solide Basis für Wachstum. Die Bank verweist aber auch auf stärkeren Wettbewerb und jüngste Startverzögerungen. Genau dort liegt der wunde Punkt.

Der Aufbau entscheidet

AST hat Startkapazitäten gebucht, um bis Ende 2026 rund 45 Satelliten zu platzieren. Das ist der Kern des Investmentfalls. Ohne Tempo im Orbit bleibt die kommerzielle Nutzung begrenzt.

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Für das laufende Quartal plant AST sehr hohe Investitionen. Die Spanne liegt bei 575 bis 650 Mio. Dollar. Für globale Abdeckung peilt das Unternehmen mehr als 100 Satelliten an.

Für Märkte wie die USA, Europa und Japan braucht AST etwa 45 bis 60 BlueBird-Satelliten. Rund 90 wären nötig, um weitere weltweite Märkte zuverlässig zu bedienen.

Bis Jahresende 2026 zählt damit weniger die Vision als die Ausführung. Schafft AST den geplanten Flottenaufbau, bekommt das Mobilfunk-Joint-Venture mehr Gewicht. Rutschen weitere Starts, dominiert wieder die Kostenfrage.

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