Ariston, Cashflow

Ariston: Cashflow auf minus 69 Millionen

19.05.2026 - 14:22:49 | boerse-global.de

Ariston-Aktie fällt auf neues Jahrestief. Trotz Dividendenankündigung belasten schwache Q1-Zahlen und steigende Schulden die Stimmung.

Ariston: Cashflow auf minus 69 Millionen - Foto: über boerse-global.de
Ariston: Cashflow auf minus 69 Millionen - Foto: über boerse-global.de

Die Aktie von Ariston Holding fällt auf ein neues 52-Wochen-Tief. 3,48 Euro kostet das Papier am Dienstag – ein Minus von 7,4 Prozent. Dabei könnte ausgerechnet heute ein positiver Signaltermin sein. Der Record Date für die Dividende des Geschäftsjahres 2025 ist gekommen.

Der Verwaltungsrat schlägt 10 Cent je Aktie vor. Das entspricht etwa 33 Prozent des bereinigten Nettogewinns. Die Zahlung ist für den 20. Mai geplant, der Ex-Tag war der 18. Mai. Die Hauptversammlung hatte Anfang Mai über den Vorschlag abgestimmt – formal steht die Genehmigung noch aus.

Q1-Zahlen belasten die Stimmung

Die jüngsten Quartalszahlen geben wenig Grund zur Euphorie. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 leicht auf 656 Millionen Euro – ein Plus von 1,2 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis lag bei 34 Millionen Euro, die Marge blieb stabil bei 5,2 Prozent.

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Zwei Kennzahlen bereiten Anlegern größere Sorgen. Der freie Cashflow rutschte auf minus 69 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es minus 17 Millionen. Die Nettoverschuldung stieg parallel von 574 auf 671 Millionen Euro. Das Management verweist auf die übliche Saisonalität des Working Capitals und Investitionen aus dem Schlussquartal 2025.

Ausblick bleibt verhalten optimistisch

Trotz der Schwäche hält Ariston an der Prognose für 2026 fest. Das Unternehmen erwartet ein organisches Umsatzwachstum von ein bis vier Prozent. Die operative Marge soll zwischen 7 und 8 Prozent liegen – ein deutlicher Sprung nach oben.

Europa soll den Aufschwung tragen, insbesondere die Heizungsnachfrage. Das Wasserheizgeschäft läuft stabil. Geopolitische Risiken, etwa aus dem Nahen Osten, sieht der Vorstand unter Kontrolle – bei gleichbleibender Intensität.

Ein strategisches Highlight: das Joint Venture mit Lennox für den nordamerikanischen Markt. Nennenswerte Umsätze werden ab 2027 erwartet. Bis dahin muss Ariston den freien Cashflow in den Griff bekommen. Der RSI von 84,5 deutet auf eine technische Überhitzung hin – bei fallendem Kurs ein ungewöhnliches Signal.

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