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Merkel, Corona

Meldungen zur Corona-Krise am Montag

23.03.2020 - 14:02:00

Merkel in Quarantäne. Bundesregierung beschließ milliardenschweres Hilfspaket.

  • In Spanien sind bereits mehr als 2000 Menschen am Corona-Virus gestorben. Allein zum Vortag meldet das Gesundheitsministerium einen Anstieg um 27 Prozent. Damit steigt dort die Zahl der Toten aber auch die der Neuinfektionen schneller als in jedem anderen Land. Spanien hat, wie viele anderen europäischen Staaten auch, bereits seit über einer Woche Ausgangsbeschränkungen angeordnet. In Deutschland gelten die neuen Vorschriften zur Einschränkung sozialer Kontakte seit Montag. Für mindestens 2 Wochen sollen die Beschränkungen anhalten.

  • Bund und Länder verschärfen weitgehend die Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte. Ausgeschlossen von Angehörigen des eigenes Hausstands, sollen Kontakte zu anderen auf ein Minimum reduziert werden. Aufenthalte im Freien sind mit anderen Personen, die nicht zum eigenen Haushalt leben, nur noch zu zweit erlaubt. Verstöße sollen vom Ordnungsamt und der Polizei geahndet werden. In Nordrhein-Westfalen sowie in Rheinland-Pfalz wurden bei Nichteinhaltung der Vorgaben bis zu 25.000 Euro Strafe festgelegt. Wege zur Arbeit sind weiterhin erlaubt, sofern eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorliegt. Andere triftige Gründe für den Aufenthalt im Freien sind Besorgungen von Lebensmitteln, Arztbesuche, Wege zur Notbetreuung aber auch Joggen, das Ausführen von Hunden und Spaziergänge, sofern diese nicht in Gruppen erfolgen.

  • Die Bundesregierung will noch im Laufe des Tages ein Hilfspaket im Umfang von 50 Milliarden Euro beschließen. Damit sollen Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber gleichzeitig entlastet werden. Zudem sollen besonders Kliniken finanziell besser unterstützt werden. Ebenso sollen Mieter, die sich keine Mietzahlungen leisten können, vor Kündigungen geschützt werden. Selbstständige und Kleinunternehmer, sowie Freischaffende sollen auf einem unbürokratischen Weg zwischen 9000 und 15000 Euro Soforthilfe bekommen. Die zahlen sind vorerst auf 3 Monate begrenzt.

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) geht dabei von einer Neuverschuldungvon 156,3 Milliarden Euro aus. Die Industrie- und Handelskammer warnt vor einer nahenden Pleitewelle in Deutschland. Um eine Massenarbeitslosigkeit zu verhindern sollen viele Arbeitnehmer und Kurzarbeit geschickt werden.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel kann derzeit nicht an persönlichen Gesprächen teilnehmen. Ihr behandelnder Arzt wurde positiv auf COVID-19 getestet. Daher befindet sich Merkel nun in Quarantäne.

@ ad-hoc-news.de