Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Corona, Test

FDP-Chef Lindner fordert Testpflicht für Reiserückkehrer

26.07.2020 - 18:30:00

Kurzarbeit könnte verlängert werden+++Corona-Ausbruch auf bayrischen Gemüsehof+++Österreichs Verfassungsgerichtshof erklärt Maßnahmen für rechtswidrig

FDP-Chef Christian Lindner fordert einen verpflichtenden Corona-Test für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Die Kosten für Tests sollten von den Reiserückkehrern selbst übernommen werden. Laut Lidner seien die finanziellen und gesundheitlichen Auswirkungen einer zweiten Corona-Welle nicht verantwortbar. Er forderte daher von Gesundheitsminister Spahn eine nationale Teststrategie und Reisende, die sich in Risikogebiete begeben, mehr in die Eigenverantwortung zu nehmen.

Kurzarbeit könnte verlängert werden

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) denkt über eine Verlängerung der Kurzarbeit nach. Da sich der Arbeitsmarkt aufgrund der Corona-Krise nur langsam erholen wird, sollen Anreize geschaffen werden, die Zeit während der Kurzarbeit auch für Weiterbildungen nutzen zu können und den Einstieg in die Kurzarbeit zu erleichtern. Die Regelung sei zwar mit hohen Ausgaben für die Bundesagentur für Arbeit verbunden, allerdings würde eine Massenarbeitslosigkeit dem Staat noch mehr kosten. Allerdings solle erst im September darüber entschieden werden.

Corona-Ausbruch auf bayrischen Gemüsehof

Auf einem Gemüsehof in der niederbayrischen Gemeinde Mamming, haben sich 174 Erntehelfer mit dem Corona-Virus infiziert. Der Hof steht nun mit seinen insgesamt 480 Mitarbeitern unter Quarantäne. Um Einkäufe zu erledigen hatten die Personen außerdem Kontakt mit anderen Menschen aus der Region. Allerdings gebe es aufgrund der strikten Hygienemaßnahmen keine weitere Gefahr für die Anwohner. Die bayrische Gesundheitsministerin Huml kündigte nun ab Montag die Bereitstellung von kostenlosen Corona-Tests für die Gemeinde an.

Österreichs Verfassungsgerichtshof erklärt Maßnahmen für rechtswidrig

Das Verbot zum Betreten von öffentlichen Plätzen während der Corona-Krise, erklärte das österreichische Verfassungsgerichtshof im Nachhinein für rechtswidrig. Zudem sei die ungleiche Behandlung von kleineren und größeren Geschäften nicht sachlich gerechtfertigt gewesen.

Trump bezeichnet Tragen von Schutzmasken als patriotischen Akt

US-Präsident trump schlägt im Zuge der rasanten Ausbreitung des Corona-Virus einen anderen Ton an. Erstmals befürwortet er das Tragen von Schutzmasken und nannte es einen patriotischen Akt. Gleichzeitig setzt er nach wie vor auf Freiwilligkeit und schließt eine Pflicht zum Tragen von Masken weiterhin aus. Während einer Pressekonferenz warnte er auch vor einer Verschlechterung der Lage und vor einem weiteren Anstieg an Corona-Infizierten. "Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird", sagte Trump im Weißen Haus.

EU beschließt größtes Rettungspaket ihrer Geschichte

Nach über 90 Stunden Verhandlungen haben sich die 27 Staats- und Regierungschefs auf ein Abkommen über die Verteilung der Corona-Hilfszahlungen geeinigt. Es ist das größte Rettungspaket in der EU-Geschichte und gleichzeitig war es eine der längsten Verhandlungen. Uneinigkeit bestand besonders in der Aufteilung des Rettungspakets in Zuschüsse und Kredite. Die Niederlande, Schweden, Dänemark, Finnland und Österreich hatten mehr Bedingungen an die Zahlungen geknüpft und wollten insgesamt nur mehr Kredite vergeben. Viele Südstaaten und Länder Osteuropas verlangten hingegen mehr rückzahlungsfreie Zuschüsse. Letzendlich konnten sich die Länder darauf einigen, 390 Milliarden Euro als Zuschüsse und weitere 360 Milliarden als Kredite an Länder zu vergeben, die besonders stark von der Pandemie leiden mussten. Neben den Corona-Hilfszahlungen wurde auch der neue EU-Haushalt für die kommenden sieben Jahre beschlossen. 1074 Milliarden Euro sollen dafür ausgegeben werden.

China verlangt Corona-Test bei Flugpassagieren

China verschärft seine Einreisebedingungen im Flugverkehr. Zukünftig müssen Passagiere einen negativen Corona-Test nachweisen, um in das Land einreisen zu dürfen. Dies teilte die chinesische Luftfahrtbehörde CAAC mit. Der Test dürfe nicht älter als 5 Tage sein.

Wieder steigende Fallzahlen in Katalonien

In Spanien steigen mittlerweile die Corona-Fallzahlen wieder an. Besonders betroffen ist dabei Katalonien. Frankreich denkt mittlerweile wieder darüber nach, die Grenze nach Spanien zu schließen. Besonders auffällig sind Ausbrüche in Touristenhochburgen, in denen sich viele Urlauber nicht an Abstandsregel halten oder keine Schutzmasken tragen.

Chinesischer Pharmakonzern testet Impfstoff in dritter Phase

Das chinesische Unternehmen Sinovac testet einen möglichen Impfstoff gegen das Corona-Virus in der dritten Phase. Der Test soll in Brasilien durchgeführt werden. Dazu sollen 9000 Angestellte aus dem Gesundheitssektor geimpft werden. Der Test ist einer der ersten, der die Wirksamkeit eines Mittels in größeren Gruppen ermittelt.

Johnson schließt zweiten Lockdown aus

Der britische Premierminister Boris Johnson hat angesichts der wirtschaftlichen Einbrüche einen zweiten Lockdown ausgeschlossen. Er verglich die Auswirkungen des Lockdowns mit denen einer Atombombe. Zudem versprach er weitere Lockerungen und eine Normalisierung des Lebens bis Weihnachten. Wissenschaftler warnen dagegen vor einem weiteren Anstieg der Opferzahlen und einer weiteren Infektionswelle. Dass seine Äußerungen den Umständen nicht unbedingt standhalten, gab auch sein wissenschaftlicher Berater Patrick Vallance zu verstehen, der landesweite Maßnahmen im Zuge einer weiteren Pandemiewelle nicht ausschloss. Großbritannien ist das in Europa am stärksten betroffene Land der Pandemie.

Frankreich verschärft Maskenpflicht

In Frankreich ist eine verschärfte Maskenpflicht in Kraft getreten. Bisher galt in Geschäften und öffentlichen Gebäuden nur die Empfehlung zum Tragen einer Schutzmaske. Seitdem die Zahlen der Corona-Infektionen wieder ansteigen, fürchtet das Land eine zweite Welle der Pandemie. Mit einer strengeren Pflicht und erhöhten Bußgeldern bei Nichteinhaltung will das Land dem nun entgegenwirken.

@ ad-hoc-news.de