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Corona, Delta-Variante

Dritte Corona-Welle in Großbritannien erwartet

10.06.2021 - 12:00:00

Ramelow will bis Herbst zurück zur Normalität+++EU-Parlament stimmt über Europäisches Impfzertifikat ab+++Krankenhaushygieniker fordern Vernichtung eingelagerter FFP2-Masken

In Großbritannien stieg die Zahl der wegen einer COVID-19 Erkrankung ins Krankenhaus eingelieferten Patienten kürzlich wieder an. Nachdem wochenlang eine niedrige Inzidenz unter 20 vermeldet wurde, stieg diese nun wieder auf 49. Experten sprechen bereits von dem Beginn einer dritten Welle und machen die sogenannte Delta-Variante dafür verantwortlich. Premierminister Johnson hat kürzlich weitere Lockerungen versprochen. Eine endgültige Entscheidung darüber soll am 14. Juni fallen.

Ramelow will bis Herbst zurück zur Normalität

Thüringens Ministerpräsident will bis zum Herbst zurück zur Normalität. In Anbetracht der sinkenden Corona-Zahlen plädiert Ramelow für eine komplette Öffnung. Das Robert-Koch Institut meldetet kürzlich eine 7-Tages-Inzidenz unter 20. Dieser Wert wurde zuletzt vor 8 Monaten erreicht. In Bayern wird derzeit über die Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht diskutiert. In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern können Schüler und Schülerinnen ab Montag bereits ohne Maske am Unterricht teilnehmen. Warum die Befreiung der Maskenpflicht jedoch nur an Schulen gilt, ist fraglich. Mediziner warnen gleichzeitig vor einer neuen Ausbreitung der Delta-Variante sollten die Maßnahmen zu früh gelockert werden.

EU-Parlament stimmt über Europäisches Impfzertifikat ab

Das EU-Parlament billigte das Europäische Impfzertifikat. Es soll über einen Ausdruck oder per App abrufbereit sein und Informationen über Impfungen oder überstandenen Corona-Infektionen beinhalten. Vor allem bei Flugreisen wird der Zwang zum Nachweis über Genesung oder Impfung wohl noch lang erhalten bleiben. Wer ohne Zertifikate reisen möchte, sollte den Landweg wählen. Die Mitgliedstaaten müssen dem Entscheid jetzt noch zustimmen.

Krankenhaushygieniker fordern Vernichtung eingelagerter FFP2-Masken

Der Vorstandssprecher der Gesellschaft für Krankenhaushygiene, Peter Walger, fordert eine sofortige Vernichtung der von der Bundesregierung eingelagerten FFP2 Masken. Gesundheitsminister Spahn geriet mit der Beginn 2020 bestellten Maskenlieferung in die Kritik. Die Masken würden nicht den vorgeschriebenen Qualitätsstandards entsprechen. Vor allem dürften sie nicht an Laien verteilt werden. Laut der Krankenhaushygieniker gehören FFP2 Masken generell aus dem Alltag verdrängt. Das Tragen normaler OP-Masken oder sogenannter Alltagsmasken würde effektiver sein als eine falsch sitzende FFP2-Maske.

Spahn weist Vorwürfe zur Maskenaffäre zurück

Gesundheitsminister Spahn wies die Vorwürfe zurück, geplant zu haben, minderwertige Masken an Obdachlose und Hartz-4 Empfänger zu verteilen. Die Masken sollen bereits 2020 beschafft worden sein, entsprachen jedoch nicht den Qualitätsstandards. Mehrere Politiker forderten derweil sogar den Rücktritt Spahns und verurteilten die Pläne als menschenverachtend. Spahn verwies darauf, dass es die Idee des Arbeitsministeriums war und auch wenn die Masken nicht den EU-Richtlinien entsprechen, trotzdem einen Schutz vor Infektionen bieten können. Auch CDU-Chef Laschet und Bundeskanzlerin Merkel verteidigten Spahn zuletzt und stellten die Vorwürfe als negative Kampagne der SPD dar.

Spanien öffnen für Geimpfte

Spanien hat teilweise seine Grenzen für Urlauber geöffnet. Jedoch dürften nur bereits Geimpfte ohne Corona-Beschränkungen in das Land einreisen. Alle anderen müssen immer noch Tests vorweisen. Zudem kommen auch noch weitere Einschränkungen, wie die Maskenpflicht im Freien. An Stränden gilt diese jedoch nicht mehr.

 Kontrollen in Testzentren sollen verstärkt werden

Aufgrund der vermehrt aufgetretenen Betrugsfälle in Corona-Testzentren, sollen die Kontrollen nun verstärkt werden. Dazu sollen Behörden der Länder und Kommunen die Einhaltung der Qualitätsstandards überwachen. Statt bisher bis zu 15 Euro sollen die Testzentren auch nur noch 8 Euro für ärztlichen Tests abrechnen dürfen.

 Johnson fordert Impfung der kompletten Weltbevölkerung

 Der britische Premierminister Boris Johnson hat beim G7-Gipfel dazu aufgerufen, die komplette Weltbevölkerung bis Ende 2022 zu impfen. Gerade Großbritannien wurde jedoch vorgeworfen, zu wenig Impfstoffdosen an andere Länder abzugeben. Johnson selbst forderte jedoch die Produktion von Impfstoffen noch weiter auszubauen und das COVAX-Programm, welches auch ärmere Länder mit Impfdosen versorgen soll, weiter zu unterstützen.

@ ad-hoc-news.de