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Corona, Steinmeier

Die Lage am Donnerstag zur Corona-Krise

26.03.2020 - 11:37:33

Steinmeier plädiert für internationale Solidarität. USA beschließt Nothilfepaket.

14:30 Uhr: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) befürchtet personelle Engpässe in der Landwirtschaft. Aufgrund der momentanen Einreisebeschränkungen sei es nicht möglich genügend Saisonarbeiter und Arbeiterinnen bereit zu stellen. Die Arbeitskräfte, die meistens aus Osteuropa anreisen, seien nun nicht vorhanden. Erst gestern musste ein von einem deutschen Spargelhof gechartertes Flugzeug mit rumänischen Erntehelfern wieder umkehren. Zuvor wurde der Flug jedoch vom Zollamt und der Bundespolizei genehmigt. Doch nicht nur zur Spargelernte werden Saisonarbeiter benötigt. Auch Kräfte, die für Molkereien, Schlachtbetriebe oder für die Aussaat benötigt werden, fehlen nun. Um die Lebensmittelversorgung weiterhin zu sichern, suchen nun viele Betriebe nach Helfern aus Deutschland. Auch Studierende und Auszubildende aus anderen Betrieben werden gesucht, um die Landwirtschaft nun zu unterstützen.

 

12:30 Uhr: RKI-Präsident Wieler zeigt sich optimistisch. Die Sterberate bei COVID-19 Patienten ist in Deutschland relativ gering. Während die in Italien 9,5 Prozent der Erkrankten an dem Virus sterben, sind es in Deutschland 0,4 Prozent. Allerdings stünde man in Deutschland noch am Anfang der Epidemie, so Wieler. Da hierzulande ältere Menschen bisher weitgehend verschont blieben, seien die Sterbezahlen auch noch relativ niedrig. Er betont jedoch auch immer wieder, dass auch jüngere Menschen schwer am Corona-Virus erkranken und auch sterben können.

Laut dem Chefvirologen der Berliner Charité Christian Drosten, sei in Deutschland die Diagnostik sehr weit ausgebaut. Es wurden bereits sehr früh Maßnahmen ergriffen, Corona-Infizierte testen und isolieren zu können. Um die Diagnostik zu verbessern soll weiterhin an Möglichkeiten geforscht werden, ganze Bevölkerungsgruppen möglichst schnell auf den Corona-Virus testen zu können. So könnte die Ausbreitung des Virus auch weiter minimiert werden.

 

11:30 Uhr: Der US-Senat beschloss ein Hilfspaket in Höhe von 2 Billionen Dollar. Damit sollen die Bevölkerung und die US-Wirtschaft unterstützt werden. Besonders Krankenhäuser und das Gesundheitssystem sollen mit den Geldern geholfen werden. Das Paket sieht aber auch Sofortzahlungen in Form für Unternehmen und Bürger vor. Zudem sollen milliardenschwere Kredite für größere Konzerne aufgenommen werden. Die Zahl der Toten und Infektionen steigt in den USA rasant an. Experten gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Infektionswelle aber noch lange nicht erreicht sei. Besonders Kalifornien und New York sind besonders von der Corona-Krise betroffen. Momentan sind mehr als 68.000 Fälle, die an dem Corona-Virus infiziert sind, in den USA registriert worden. Trotz der steigenden Zahlen an Neuinfektionen, will Präsident Trump die Maßnahmen, die zur Eindämmung des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens führen, schnell wieder lockern. Mehr als die Corona-Epidemie fürchte er vor allem eine kommende Rezession infolge der Krise.

 

11:00 Uhr: Bundespräsident Steinmeier ruft in Zeiten der Corona-Krise zu mehr Solidarität auf. Nachdem gestern bereits Vizekanzler Olaf Scholz betonte, dass es nun nicht auf Alleingänge ankomme und sich die Länder untereinander unterstützen müssen, betonte Steinmeier erneut den Wert internationaler Zusammenarbeit. Daher sei es nun auch wichtig Patienten aus Italien und Frankreich in Deutschland aufzunehmen. Die Krankenhäuser sind dort bereits schon an ihre Belastungsgrenzen. Aber auch bei der Suche nach einem Impfstoff sprach sich der Bundespräsident für internationale Zusammenarbeit aus.

@ ad-hoc-news.de