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Corona, Berlin

Berlin öffnet Außengastronomie zu Pfingsten – aber nicht für alle

14.05.2021 - 12:30:00

Sieben-Tages-Inzidenz fällt unter 100+++Berlin hebt Impfpriorisierung auf+++Lauterbach erwartet bald flächendeckend Inzidenzen unter 50

Der Berliner Senat beschloss, dass ab dem 21.5 Gastronomen ihre Außenbereiche öffnen dürfen. Die Sieben-Tages-Inzidenz muss allerdings bis dahin dauerhaft einen Wert unter 100 halten. Neben strengen Hygienekonzepten, die einige Besucher weiterhin abschrecken dürften, sollen auch Ungeimpfte und Menschen ohne einen negativen Corona-Test von der Bewirtung ausgeschlossen werden. Damit führt Berlin den von der Bundesregierung angestrebten Kurs in die Zwei-Klassen-Gesellschaft fort. Es dürfte auch zu chaotischen Zuständen führen, wenn Wirte nun nicht mehr nur Bestellungen entgegen nehmen, sondern auch noch den Gesundheitszustand ihrer Gäste überprüfen sollen.

 

Sieben-Tages-Inzidenz fällt unter 100

Die bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz sinkt erstmalig seit dem 20. März unter einen Wert von von 100. Das RKI meldete eine Inzidenz von 96,5, wobei es immer noch starke regionale Unterschiede gibt. Der R-Wert fiel auf einen Wert von 0,87.

 

Berlin hebt Impfpriorisierung auf

 

In Berlin wurde die Impfpriorisierung aufgehoben. Demnach können sich nun alle Menschen die sich impfen lassen wollen, einen Termin organisieren. Allerdings stehe aufgrund der hohen Nachfrage nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung um dem Ansturm gerecht zu werden.

 

Lauterbach erwartet bald flächendeckend Inzidenzen unter 50

 

Der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach geht davon aus, dass viele Regionen in Deutschland bereits Ende Mai eine Inzidenz unter 50 haben werden. Er blicke zuversichtlich in Richtung Sommer. Die dramatischen Prognosen, wie beispielsweise 2000 Tote am Tag seien hierzulande nicht eingetroffen. Auch die hoch ansteckende Indische Virusvariante B.1.617 könnte sich Lauterbach zufolge nicht mehr so rasant ausbreiten, da ein Großteil der Bevölkerung bereits geimpft wurde.

 

Corona-Krise lässt Mittelschicht schrumpfen

 

Die Corona-Krise hat die Armut in Deutschland stark anwachsen lassen. Sozialverbände fordern weitere finanzielle Hilfen, auch wenn die Pandemie irgendwann überwunden sein sollte. Selbstständige, die keine Aufträge mehr erhalten, aber auch von Kurzarbeit betroffene Angestellte, drohe ein sozialer Abstieg. Immer mehr junge Familien, Langzeitarbeitslose und Rentner seien jedoch besonders betroffen. Auf der einen Seite rutschen immer mehr Menschen in die Armut,während sich Reichtum bei einer Minderheit anhäuft. Noch im Laufe des Monats soll ein aktueller Bericht über die Verteilung des Vermögens von der Bundesregierung vorgestellt werden. Der Präsident des Sozialverbands Deutschland, Adolf Bauer, warnte bereits vor einer Spaltung der Gesellschaft.

 

Seehofer positiv auf Corona getestet

 

Bundesinnenminister Seehofer wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Er befinde sich nun in häuslicher Quarantäne, zeige aber keine Krankheitssymptome. Vergangene Woche habe er noch bei einer Sitzung des Bundeskabinetts teilgenommen. Auch habe er bereits Mitte April eine Impfung erhalten. Es sei jedoch die erste Dosis des BioNTech Impfstoffs gewesen.

 

Ständige Impfkommission empfielt Johnson & Johnson nur noch für über 60-Jährige

 

Der Impfstoff vom amerikanischen Hersteller Johnson & Johnson wird in Deutschland nur noch an Personen ab 60 Jahren geimpft. Ähnlich wie bei AstraZeneca traten seltene Nebenwirkungen von Gehirnthrombosen auf. Die Ständige Impfkommission empfiehlt daher, nur noch nach einer persönlichen Beratung und Risikoabwägung den Impfstoff an Jüngere zu vergeben.

 

Lage auf Intensivstationen entspannt sich weiter

 

Laut des Leiters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Christian Karagiannidis, sei die dritte Corona-Welle gebrochen. Die Lage auf den Intensivstationen würde sich zunehmend entspannen. Er führt den Erfolg auf die breite Durchimpfung der über 50-Jährigen zurück. Diese Gruppe sei besonders durch eine Corona-Infektion gefährdet. Die Zahl jüngerer Intensivpatienten die wegen einer COVID-19 Erkrankung behandelt werden müssen, sei relativ gering.

 

 

Drosten zeigt Zuversicht für kommenden Sommer

 

Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, zeigt sich zuversichtlich was die Aussichten auf den kommenden Sommer angeht. Die Impfungen würde langsam positive Effekte zeigen. Laut Drosten dürfe allerdings nicht zu viel erwartet werden, jedoch erwarte er, dass gerade Tätigkeiten im Außenbereich viele Lockerungen erfahren könnten. Auch Bundeswirtschaftsminister Altmaier glaubt an baldige Lockerungen, gerade für die Gastronomie im Außenbereich. Auch Hotels und Pensionen könnten wohl bald wieder Gäste empfangen.

 

@ ad-hoc-news.de

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