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BÖRSENLEXIKON ARTIKEL

Zahlungsbilanz, Regeln

Zahlungsbilanz (balance of payments)

Die nach bestimmtem buchhalterischen Regeln vorgenommene Gegenüberstellungen des (monetären) grenzüberschreitenden Verkehrs in einem Währungsgebiet. Weil von den Salden der Zahlungsbilanz gesamthaft und einzelner Posten direkte und indirekte Auswirkungen auf den Geldwert nachweisbar sind, von den Zentralbanken laufend beobachtet und vorausgeschätzt. Siehe Balance of Payments Manual, Balassa-Index, Lagging, Unit-Value-Relation, Wertschöpfung. Vgl. die jeweiligen aktuellen Werte im Anhang "Statistik des Euro-Währungsgebiets", Rubrik "Aussenwirtschaft" des jeweiligen Monatsberichts der EZB, Monatsbericht der EZB vom Juni 2003, S. 16 ff. (zur Systematik für das Eurogebiet), Monatsbericht der EZB vom Februar 2005, S. 77 ff., Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2005, S. 30 (statistische Verzerrungen durch die EU-Osterweiterung), Monatsbericht der EZB vom April 2005, S. 75 (Vergleichbarkeit von Daten), Jahresbericht 2004 der EZB, S. 79 f. (Übersichten), Monatsbericht der EZB vom August 2006, S. 61 ff. (Auswirkungen der Globalisierung auf die Importpreise; mit Übersichten), Monatsbericht der EZB vom November 2006, S. 13 ff. (globale Ungleichgewichte in den Zahlungsbilanzen; Schwierigkeiten bei der genauen Messung; tiefgreifende Analyse mit Korrekturvorschlägen).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen