Walnuss, Studien

Walnuss: Neue Studien zeigen Herzschutz über den Darm

07.02.2026 - 10:54:12

Aktuelle Studien zeigen, dass Walnüsse über die Darm-Herz-Achse wirken: Sie fördern schützende Stoffe und reduzieren Entzündungen, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt.

Walnüsse schützen das Herz über einen neu entdeckten Darm-Mechanismus. Das zeigen aktuelle Studien aus den Jahren 2024 und 2025. Die Forschung rückt die Nuss damit in den Fokus der modernen Präzisionsernährung.

Herzschutz beginnt im Darm

Die spannendste Erkenntnis betrifft die sogenannte Darm-Herz-Achse. Früher lag der Fokus primär auf der Senkung des Cholesterins. Neue Daten zeigen nun einen tiefergehenden Mechanismus.

Untersuchungen in Fachjournalen wie Clinical Nutrition deuten darauf hin: Regelmäßiger Walnuss-Verzehr verändert die Genexpression bestimmter Darmbakterien. Eine walnussreiche Ernährung regt die Produktion des Enzyms Glycin-Amidinotransferase (GATM) an.

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  • Das führt zu mehr körpereigenem Homoarginin. Diese Substanz schützt die Blutgefäße und wird mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse in Verbindung gebracht.
  • Zudem fördern Ballaststoffe und Polyphenole aus der Walnuss nützliche Bakterien wie Roseburia. Diese produzieren Butyrat, eine Fettsäure, die systemische Entzündungen reduziert – ein Haupttreiber für Arteriosklerose.

Einzigartiger Omega-3-Lieferant für Stimmung und Hirn

Gerade in der dunklen Jahreszeit punktet die Walnuss mit einer besonderen Eigenschaft. Sie ist die einzige Baumnuss mit signifikanter Menge an Alpha-Linolensäure (ALA), der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure.

Eine Portion von 30 Gramm liefert etwa 2,5 Gramm ALA. Eine ausreichende Versorgung ist essenziell für die kognitive Funktion und Stimmungsregulation. Aktuelle Berichte aus der Neuro-Ernährung legen nahe, dass die Polyphenole der Walnuss zudem neuroprotektiv wirken können.

Die Kombination aus gesunden Fetten und dem natürlichen Melatonin in der Nuss kann außerdem helfen, den im Winter oft gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren.

Klassische Effekte: Cholesterin und flexible Gefäße

Die neuen Erkenntnisse zum Mikrobiom ergänzen die klassischen Wirkungen. Langzeitdaten, etwa aus der Walnuts and Healthy Aging (WAHA) Studie, bestätigen: Regelmäßiger Konsum senkt das LDL-Cholesterin moderat um etwa 4 bis 7 Prozent.

Noch wichtiger ist die Qualität der LDL-Partikel. Walnüsse können die Anzahl der kleinen, dichten LDL-Partikel reduzieren, die als besonders gefäßschädigend gelten. Der primäre Nutzen liegt laut Kardiologen aber in der Verbesserung der Endothelfunktion – also der Fähigkeit der Blutgefäße, sich flexibel zu weiten. Das ist bei winterlicher Kälte, die zu Gefäßverengung führt, besonders relevant.

Trend Präzisionsernährung: Die Walnuss als System-Modulator

Der Fokus auf die Walnuss steht exemplarisch für einen großen Trend: den Weg zur Präzisionsernährung. Es geht nicht mehr nur um Kalorien, sondern darum, wie Lebensmittel mit der individuellen Biologie interagieren.

Ein Schlüsselelement sind die Ellagitannine in Walnüssen. Sie werden im Darm zu Urolithinen umgewandelt, die die Gesundheit der Zellkraftwerke (Mitochondrien) verbessern können. Allerdings variiert diese Fähigkeit von Mensch zu Mensch – abhängig von der persönlichen Darmflora.

Im Marktvergleich besetzt die Walnuss so die Nische des systemischen Entzündungshemmers mit spezifischem Nutzen für Hirn und Herz, während Mandeln eher für Vitamin E und Erdnüsse als Snack gelten.

Einfache Botschaft für Verbraucher

Die Botschaft für diesen Winter ist klar: Eine Handvoll Walnüsse (ca. 30g) pro Tag ist eine einfache, wissenschaftlich gut abgesicherte Maßnahme. Experten raten zur rohen Variante samt der bitteren Haut – dort sitzen bis zu 90 Prozent der wertvollen Phenole, die beim Rösten verloren gehen können.

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