Vitamin D schützt im Winter das Gehirn
20.01.2026 - 23:12:12Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D könnte Demenz vorbeugen. Neue Studien zeigen, dass das „Sonnenvitamin“ weit mehr als starke Knochen fördert – es schützt offenbar auch die kognitive Gesundheit. Besonders in den dunklen Monaten droht ein Mangel.
Studie: 40 Prozent geringeres Demenzrisiko
Die Evidenz für den Zusammenhang wächst. Eine großangelegte Studie mit über 12.000 Teilnehmern ergab: Die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten war mit einem um 40 Prozent geringeren Auftreten von Demenzdiagnosen verbunden. Zwar beweisen solche Beobachtungsstudien keine Kausalität, doch der Hinweis ist deutlich.
Das Gehirn verfügt über zahlreiche Vitamin-D-Rezeptoren, was auf eine zentrale Rolle bei neurologischen Prozessen hindeutet. Forscher vermuten neuroprotektive Effekte. Vitamin D könnte die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe dämpfen und so neuronale Schäden abmildern.
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Winterblues durch Neuroinflammation?
Ein Schlüsselmechanismus ist die Modulation von Neuroinflammation – chronischen Entzündungsprozessen im Gehirn. Diese gelten als Treiber für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.
Da die körpereigene Vitamin-D-Produktion im Winter stark abfällt, steigt potenziell das Risiko für solche Entzündungen. Symptome wie verlangsamtes Denken, Müdigkeit und Stimmungstiefs („Winterblues“) könnten ebenfalls mit einem sinkenden Spiegel zusammenhängen. Vitamin D ist an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt.
So füllen Sie Ihre Speicher auf
In sonnenarmen Breitengraden wie Deutschland reicht die natürliche Produktion von Oktober bis März oft nicht aus. Experten raten zu einer gezielten Strategie:
- Im Sommer vorraten: Zweimal bis dreimal pro Woche Gesicht, Hände und Arme für etwa 12 Minuten der Sonne aussetzen (mit hellem Hauttyp).
- Ernährung anpassen: Fetter Seefisch (Lachs, Makrele), Eier und Speisepilze enthalten Vitamin D, decken aber nur 10-20 Prozent des Bedarfs.
- Supplementieren: Neue Leitlinien, etwa von der Bundesärztekammer, empfehlen eine gezielte Einnahme für Risikogruppen wie ältere Menschen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt einen Schätzwert von 20 Mikrogramm (800 IE) pro Tag bei fehlender Eigenproduktion.
Einfache Prävention mit großer Wirkung
Die Wissenschaft sieht Vitamin D zunehmend als wichtigen Modulator für Immunsystem, Herz-Kreislauf-Gesundheit und eben das Gehirn. Manche Studien deuten sogar auf eine Beteiligung am Abbau von Alzheimer-typischen Amyloid-Plaques hin.
Eine retrospektive Analyse zeigte: Hochdosiertes Vitamin D verbesserte bei älteren Menschen mit Bluthochdruck und kognitiven Einschränkungen das Gedächtnis. Noch sind weitere klinische Studien nötig, um den direkten kausalen Effekt auf die Demenzprävention endgültig zu bestätigen.
Bis dahin gilt die Empfehlung: Den Vitamin-D-Status im Blick behalten – besonders im Winter. Es handelt sich um eine kostengünstige und einfache Maßnahme, die weitreichende positive Effekte auf die langfristige Gehirngesundheit haben könnte. Eine Rücksprache mit dem Arzt zur Bestimmung des individuellen Bedarfs ist ratsam.
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