vdp-Index: Deutsche Immobilienpreise steigen 2025 um 4,2 Prozent
10.02.2026 - 12:09:12Der deutsche Immobilienmarkt hat seine Talsohle hinter sich gelassen. Wohnimmobilien verteuerten sich im Gesamtjahr 2025 um 4,2 Prozent. Das zeigt der aktuelle Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Nach einem moderaten Plus von 1,8 Prozent im Vorjahr gewinnt die Erholung damit deutlich an Dynamik.
Besonders das vierte Quartal 2025 unterstrich den Aufwärtstrend mit einem Anstieg von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der vdp-Index, der auf Transaktionsdaten von über 700 Banken basiert, kletterte auf 185,6 Punkte. Marktbeobachter werten dies als klares Signal: Die Phase der Unsicherheit ist überwunden, Käufer kehren zurück.
Mehrfamilienhäuser als Wachstumsmotor
Nicht alle Segmente ziehen gleich stark an, doch der Trend ist flächendeckend positiv. Innerhalb des Wohnsegments stachen Mehrfamilienhäuser mit einem kräftigen Wertzuwachs von 5,3 Prozent hervor. Für Investoren bleiben diese Objekte aufgrund steigender Mieten attraktiv.
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Das selbst genutzte Wohneigentum – Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen – verteuerte sich etwas moderater um 3,0 Prozent. Selbst der lange angeschlagene gewerbliche Sektor sendet positive Signale: Büro- und Einzelhandelsimmobilien legten um 3,5 Prozent zu.
Frankfurt vorne, Stuttgart schwächelt
Die Schere zwischen Stadt und Land öffnet sich weiter. In den sieben größten Metropolen fiel der Preisanstieg mit durchschnittlich 4,7 Prozent stärker aus als im Bundesdurchschnitt.
- Frankfurt am Main führt das Feld mit einem Plus von 5,7 Prozent an.
- Stuttgart liegt mit 2,2 Prozent Zuwachs am Ende der Skala – bleibt aber im positiven Bereich.
Die regionalen Unterschiede zeigen: Lokale Wirtschaftsfaktoren und die Angebotssituation bestimmen weiterhin die Preisbildung.
Parallel zu den Kaufpreisen steigen auch die Mieten. Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern legten um 3,5 Prozent zu. Da dieser Anstieg jedoch unter der Kaufpreisdynamik lag, gaben die Renditen für Investoren leicht nach.
Wohnraummangel bleibt Preistreiber Nummer eins
Was treibt die Preise? Analysten sind sich einig: Der eklatante Mangel an Wohnraum dominiert den Markt. Trotz politischer Initiativen wie dem „Bau-Turbo“ hinkt der Neubau der Nachfrage hinterher.
„Der Markt hat seine Erholungsphase 2025 konsequent fortgesetzt“, analysiert vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Die Preise stiegen stetig, aber weniger dynamisch als in der extremen Niedrigzinsphase. Das spricht für eine fundamentalere, gesündere Entwicklung.
Hinzu kommen stabile Finanzierungszinsen, an die sich Käufer gewöhnt haben. Viele, die Transaktionen 2023 oder 2024 aufschoben, realisieren sie nun. Auch die nach wie vor hohen Baukosten stützen die Preise für Bestandsimmobilien, die oft die günstigere Alternative sind.
Wird 2026 teurer?
Für Kaufinteressenten und Mieter dürfte das laufende Jahr kaum Entlastung bringen. Experten prognostizieren eine Fortsetzung des Trends. Der anhaltende strukturelle Wohnungsmangel lässt weitere Preissteigerungen für wahrscheinlich erscheinen.
Die Politik stehe in der Pflicht, so die Branchenforderung. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum müsse Top-Priorität bleiben. Diskutiert werden staatliche Bürgschaften für den Neubau, um die Finanzierungskosten für Entwickler zu senken und den Markt wiederzubeleben.
Der Immobilienmarkt ist in einen neuen Zyklus eingetreten – mit moderatem, aber stetigem Wachstum. Für Eigentümer sind das gute Nachrichten. Für Wohnungssuchende bedeutet es: Der harte Wettbewerb um verfügbare Objekte geht weiter.
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