UBS Aktie: Neues Kapital-Regime
21.04.2026 - 00:29:56 | boerse-global.deDer Schweizer Bundesrat steht kurz vor einem weitreichenden Beschluss. Noch in dieser Woche könnte die Regierung die Eigenmittelvorgaben für die UBS drastisch verschärfen. Die Folge: ein massiver Kapitalbedarf. Für die Großbank und ihre Aktionäre steht viel auf dem Spiel.
Milliardenbelastung erwartet
Die Bank rechnet bei voller Umsetzung mit einem enormen Zusatzbedarf. Laut eigenen Berechnungen erfordern die Maßnahmen bis zu 22 Milliarden Dollar an zusätzlichem harten Kernkapital. Die Kernkapitalquote der Gruppe würde dadurch auf 18,5 Prozent steigen. Das Eidgenössische Finanzdepartement ging im ersten Entwurf sogar von 26 Milliarden Dollar aus.
Harte Einschnitte beim Eigenkapital
Konkret plant der Bundesrat deutliche Einschnitte. Ab Anfang 2027 dürfen systemrelevante Banken ihre Software und latente Steueransprüche nicht mehr zum Eigenkapital zählen. Ein weiterer Streitpunkt ist die Kapitalunterlegung der Auslandstöchter. Hier fordert die Vorlage künftig eine vollständige Deckung. Bislang liegt diese Anforderung bei rund 60 Prozent.
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Drohung mit dem Wegzug
Die UBS wehrt sich gegen die drohenden Auflagen. Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher brachte bereits eine mögliche Sitzverlegung ins Ausland ins Spiel. Er betonte die Pflicht der Bank, alle Optionen zur Schadensbegrenzung zu prüfen.
An der Börse zeigt sich derweil ein gemischtes Bild. Die UBS-Aktie notiert aktuell bei 37,07 Euro und liegt auf Monatssicht knapp 17 Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn steht jedoch ein Minus von fast acht Prozent auf der Anzeigetafel.
Fokus auf das Quartalsergebnis
Unabhängig vom politischen Ringen in Bern naht der nächste fundamentale Prüfstein. Im April präsentiert die UBS ihre Ergebnisse für das erste Quartal. Dort muss das Management mit konkreten Zahlen belegen, dass die Gewinnerwartung von 3,22 Dollar je Aktie für das Gesamtjahr realistisch bleibt.
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