The, Who

The Who 2026: Kommt die letzte große Tour nach Deutschland?

20.02.2026 - 09:01:29 | ad-hoc-news.de

The Who sorgen 2026 wieder für Buzz – was läuft bei Tour, Setlist, Tickets & Gerüchten? Alle Infos für deutsche Fans im Deep Dive.

Seit Wochen kursiert wieder eine Frage in allen Feeds: Ist 2026 vielleicht die letzte Chance, The Who noch einmal richtig groß live zu sehen – auch in Deutschland? In Fan-Foren wird jede kleinste Tour-Ankündigung seziert, Setlists werden wie Taktiktafeln analysiert und viele fragen sich: Zieht es Roger Daltrey und Pete Townshend noch einmal auf die ganz großen Bühnen nach Berlin, Hamburg oder München?

Hier checkst du alle offiziellen Tour-Daten von The Who

Offizielle Tour-Infos tauchen oft zuerst auf der Band-Website auf, bevor sie überhaupt in die deutschen Medien rutschen. Gleichzeitig brodelt die Gerüchteküche: neue Europa-Dates, Orchester-Shows, vielleicht ein spezielles "Who’s Next"-Jubiläumspaket – die Spekulationen sind lauter als ein Gitarren-Akkord von Townshend im Wembley-Stadion.

Fest steht: The Who gehören zu den wenigen Rock-Legenden, bei denen ein Konzert nicht einfach nur ein Konzert ist. Es fühlt sich eher an wie ein Zeitraffer durch 60 Jahre Rockgeschichte – mit Fans, die ihren ersten The-Who-Moment auf Vinyl, auf CD, auf Kassette oder auf TikTok erlebt haben.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Was passiert gerade konkret bei The Who? In den letzten Monaten zeichnen sich ein paar klare Linien ab: Interviews, einzelne Festival-Ankündigungen und punktuelle Shows in UK und den USA sorgen dafür, dass ständig neue Mutmaßungen über weitere Daten in Europa und speziell in Deutschland aufpoppen.

Roger Daltrey hat in mehreren Gesprächen durchblicken lassen, dass er Konzerte mit klarer Dramaturgie liebt: weniger Nostalgie-Show, mehr erzählte Geschichte mit Songs wie "Baba O'Riley", "My Generation" oder den "Tommy"-Klassikern. Gleichzeitig betont er immer wieder, dass Touren für eine Band im The-Who-Alter körperlich hart sind. Genau das macht jeden neuen Termin so brisant – niemand weiß, wie viele große Tourblöcke noch kommen.

Pete Townshend wirkt dagegen oft erstaunlich entspannt, wenn er über die Zukunft der Band redet. In britischen Medien meinte er sinngemäß, The Who seien schon so oft "am Ende" gewesen, dass er gelernt habe, sich nicht mehr auf Abschiedsformeln festzulegen. Für deutsche Fans heißt das: Es kann jederzeit passieren, dass ein neuer Europa-Run angekündigt wird – aber genauso gut kann eine kleine Serie von Einmal-Events folgen, etwa bei großen Festivals oder in ikonischen Hallen.

Spannend ist auch der Trend zu Orchester-Shows. In den letzten Jahren haben The Who ihre Rock-Oper "Tommy" und Teile von "Quadrophenia" immer wieder mit großem Orchester gespielt. Kritiken schwanken dabei zwischen "Gänsehaut pur" und "zu glatt" – aber der Zuspruch beim Publikum ist massiv. Genau dieses Format gilt als heißer Kandidat für künftige Europa-Termine, weil es perfekt in große Arenen und Open-Airs passt, die auch in Deutschland gefragt sind.

Hinzu kommen Jubiläumsjahre, die sich regelrecht für Special-Shows aufdrängen. Alben wie "Who’s Next" oder "Quadrophenia" sind wieder verstärkt im Gespräch, egal ob durch Re-Releases, Dokus oder Podcast-Serien. Oft sind solche medienwirksamen Aktionen ein ziemlich sicherer Vorbote dafür, dass eine Band die Songs auch live noch einmal in den Mittelpunkt stellt. Für deutsche Fans könnte das bedeuten: ein Set mit starkem Fokus auf einem Klassiker-Album – vielleicht sogar als kompletter Live-Durchlauf.

Die große Unsicherheit bleibt der Tourplan. Offizielle Routen werden meistens in Wellen veröffentlicht: erst UK/USA, dann Rest-Europa. Genau deshalb lohnt es sich, die Terminseite der Band im Blick zu behalten und gleichzeitig lokale Promoter zu beobachten, die manchmal mit kryptischen Teasern auf Social Media auftreten. Hinter so einem "Big Rock Legend soon to be announced"-Post kann sehr gut ein The-Who-Abend in Berlin, Köln oder Frankfurt stecken.

Im Hintergrund spielt auch die Ticket-Ökonomie eine Rolle. Die Band weiß, dass viele junge Fans sie mittlerweile über TikTok, YouTube und Streaming kennen – nicht mehr nur über alte Plattensammlungen. Kombiniert mit steigenden Produktionskosten für groß aufgebaute Shows könnte das dazu führen, dass Ticketpreise hoch bleiben, aber stärker nach Kategorien gestaffelt werden: teure Premium-Sitze ganz vorne, ein paar vergleichsweise faire Plätze weiter hinten, dazu VIP-Pakete für Hardcore-Fans.

Unterm Strich ist klar: Die Ausgangslage 2026 ist für The Who spannender, als man bei einer Band dieser Generation erwarten würde. Es geht nicht nur darum, "noch einmal" zu spielen – sondern darum, was sie mit dem Gewicht ihrer Geschichte in der Gegenwart anfangen.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer sich aktuelle Setlists von The Who anschaut, sieht sofort: Hier wird nicht nur pflichtbewusst ein paarmal in die Vergangenheit gegriffen, hier wird ein kompletter Bogen gespannt. Typische Shows der letzten Jahre beginnen oft mit einem wuchtigen Statement wie "Who Are You" oder "I Can’t Explain" – Songs, die sofort klarmachen, dass Daltreys Stimme und Townshends Gitarre immer noch genug Druck haben, um eine Arena zu dominieren.

Im mittleren Teil tauchen regelmäßig Brocken aus "Tommy" und "Quadrophenia" auf: "Pinball Wizard", "The Real Me", "5:15" oder die emotionale Abrissbirne "Love, Reign O'er Me". Gerade diese Songs bekommen bei Orchester-Shows eine völlig andere Dimension. Statt reiner Rockwand hörst du Details, Streicherlinien, Bläser-Einsätze, die früher nur angedeutet waren. Viele Fans berichten danach, dass sie das Material völlig neu wahrnehmen.

Zwischendurch gibt es fast immer Raum für Klassiker wie "Substitute", "The Kids Are Alright" oder "Behind Blue Eyes". Letzterer ist einer der Momente, in denen das komplette Publikum meistens lauter singt als Daltrey selbst. In Videos aus jüngsten Tour-Stopps sieht man, wie sich der Refrain in einem Meer aus Handylichtern auflöst – alte Rocker, Teenager im Who-Shirt vom Vintage-Laden, alle im gleichen Chor.

Spannend wird es, wenn die Band neuere Songs wie "Ball and Chain" oder Tracks vom späteren Album "Who" in die Setlist schiebt. Die Reaktionen sind gemischt, aber oft positiv überrascht: Viele Fans hatten nie intensiv in die jüngeren Platten reingehört – und entdecken sie dann live. Das sorgt für Diskussionen in den Kommentaren: "Warum hat mir niemand gesagt, dass der neue Kram so gut funktioniert?"

Das Finale gehört fast immer den ganz großen Hymnen. "Baba O'Riley" wirkt 2026 fast noch aktueller als damals, wenn die Zeile "teenage wasteland" in einer Welt gesungen wird, in der Gen Z auf Social Media gleichzeitig über Klimakrise, Mental Health und Konzertpreise diskutiert. Und natürlich "Won’t Get Fooled Again" – der Moment, in dem die Lichtshow explodiert, das Publikum jeden Break klatscht und Townshend in seinem legendären Windmühlen-Stil in die Saiten schlägt.

Was darfst du atmosphärisch erwarten? Anders als manche Classic-Rock-Acts, die sich auf Autopilot durch die Hits spielen, wirken The Who oft erstaunlich präsent. Daltrey redet gerne zwischen den Songs, manchmal mit trockenem britischen Humor, manchmal nachdenklich über das Älterwerden, über politische Entwicklungen oder die Geschichte einzelner Stücke. Townshend mischt ironische Kommentare mit ehrlichen Emotionen, wenn er über die Entstehung von "Tommy" oder "Quadrophenia" spricht.

Die Bühnenshow setzt nicht auf übertriebene Pyro, sondern auf große, klare Visuals und Live-Kamera-Bilder, die besonders bei Festivals für enorme Wucht sorgen. Bei Orchester-Shows sitzen die Musiker:innen meist auf Podesten hinter der Band, was optisch einen starken Kontrast zum klassischen Rock-Line-up erzeugt: vorne Gitarren, Bass und Drums, dahinter eine ganze Wand aus Instrumenten. Für Fotos und Clips ist das pures Futter.

Ein weiterer wichtiger Punkt: die Dynamik. The Who können immer noch sehr laut sein, aber gerade in den letzten Jahren haben sie gelernt, leise Momente strategisch einzusetzen. Ein fast flüsternder Vers vor einem maximalen Refrain, ein akustischer Einstieg vor einem Full-Band-Einbruch – genau diese Brüche sorgen für Gänsehaut und dafür, dass selbst Fans, die die Songs seit Jahrzehnten kennen, plötzlich wieder überrascht werden.

Viele deutsche Fans planen ihren Konzertbesuch mittlerweile strategisch: Setlists werden schon vorab studiert (diverse Fan-Seiten und Datenbanken helfen da), Lieblingssongs markiert, mögliche Zugaben diskutiert. Das führt zu einem besonderen Effekt: Wenn ein eher seltener Song wie "The Seeker" oder "Long Live Rock" doch auftaucht, drehen ganze Blöcke durch – und die Clips landen wenig später gesammelt in deinen For-You-Pages.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wer sich auf Reddit, X (Twitter) oder TikTok in die Kommentarspalten stürzt, merkt schnell: Die Fanbasis von The Who ist 2026 alles andere als eingeschlafen. Diskutiert wird vor allem über drei Themen: mögliche letzte große Touren, mögliche Special-Shows zu Kult-Alben und die Frage, wie fair Ticketpreise noch sind.

Ein wiederkehrender Thread dreht sich um die Idee einer "Final European Tour". Manche Fans sind überzeugt, dass die Band – wenn sie denn noch einmal groß durch Europa tourt – das deutlich ankündigen würde. Andere halten dagegen und verweisen darauf, dass The Who schon mehrfach als "letzte Chance" beworben wurden, nur um dann doch wieder aufzutauchen. Das sorgt für verunsicherte Kaufentscheidungen: Wer zu lange wartet, weil er auf eine "bessere" Stadt oder ein spezielles Festival hofft, riskiert ausverkaufte Termine – oder dass die Wunschshows gar nicht erst kommen.

Dazu kommt der Hype um Album-Jubiläen. Besonders "Who’s Next" beschäftigt viele Fans: In Spekulationen taucht immer wieder die Idee eines kompletten Album-Abends auf, bei dem jeder Song in Originalreihenfolge gespielt wird. Das würde natürlich auch bedeutet, selten gespielte Stücke wie "The Song Is Over" oder "Getting in Tune" zurückzubringen. In Fan-Listen kursieren schon Traum-Setlists, inklusive Zugabenblock mit "My Generation" und "Won’t Get Fooled Again".

Auf TikTok wiederum dreht sich viel um kurzfristige Eindrücke: kurze Clips von Orchester-Intros, Crowd-Singalongs zu "Baba O'Riley", POV-Aufnahmen aus dem Innenraum. Spannend: Unter den Kommentaren melden sich immer wieder User:innen, die The Who bislang nur vom Namen kannten und nun überrascht feststellen, wie viele Songs sie unbewusst schon aus Filmen, Serien oder Games kennen. Das baut Druck auf: "Wenn die nach Deutschland kommen, muss ich da hin".

Einer der meistdiskutierten Punkte ist das Thema Ticketpreise. In UK und USA gingen in den letzten Jahren Screenshot-Threads viral, in denen Fans Sitzpläne und Preistabellen vergleichen. Für einige Konzerte lagen die teuersten Kategorien jenseits der 300-Euro-Marke, während Stehplätze oder Oberränge etwas humaner blieben. Übertragen auf Deutschland erwarten viele, dass es eine ähnliche Staffelung geben wird: relativ teure Premium-Sektionen, mittlere Preislagen für normale Sitzplätze und ein begrenztes Kontingent an vergleichsweise erschwinglichen Tickets.

Kritik gibt es vor allem an dynamischer Preisgestaltung, bei der Tickets teurer werden, je größer die Nachfrage ist. Einige Fans fordern öffentlich, dass eine Band mit dem Legendenstatus von The Who sich klar gegen solche Modelle positionieren sollte. Andere argumentieren, dass gestiegene Produktionskosten, Orchester-Gagen und die gesamte Tourlogistik ihre Spuren hinterlassen – und dass ohne höhere Preise manche Shows gar nicht mehr realisierbar wären.

Dann sind da noch die ewigen Gerüchte um Special Guests und Support-Acts. In Fan-Kreisen werden regelmäßig Namen gedroppt, die angeblich als Vorband bei bestimmten Terminen angefragt wurden. Oft tauchen dabei junge britische Gitarrenbands auf, gelegentlich auch deutsche Acts, die stilistisch zur Rock-Historie von The Who passen, aber eine moderne Kante haben. Bestätigt ist selten etwas – klar ist nur: Eine Support-Slot bei The Who ist weiterhin ein massives Statement im Lebenslauf einer Band.

Zusammengefasst: Die Stimmung im Netz schwankt zwischen ehrfürchtiger Nostalgie und sehr aktuellem FOMO. Niemand will den Moment verpassen, in dem sich zwei Generationen von Rockfans – oder eher drei oder vier – in der gleichen Halle treffen, um eine Setlist mitzusingen, die vor Jahrzehnten gestartet ist und trotzdem immer noch neue Clips und Memes generiert.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle und tagesaktuelle Tourdaten findest du immer auf der Band-Website. Die folgende Tabelle zeigt dir beispielhaft, wie ein Europa-Block für The Who aussehen kann und welche Infos du im Blick behalten solltest. Für verbindliche Angaben check bitte regelmäßig die offizielle Tour-Seite.

DatumStadtLandLocationFormatPreisrange (geschätzt)
Juni 2026 (tba)BerlinDeutschlandArena / Stadion (tba)Full-Band / ggf. Orchesterca. 80–250 €
Juni 2026 (tba)HamburgDeutschlandGroße Arena (tba)Full-Bandca. 75–220 €
Juli 2026 (tba)MünchenDeutschlandOpen Air (tba)Open-Air-Sommerkonzertca. 85–260 €
Juli 2026 (tba)LondonUKThe O2 / Wembley (tba)Special-Show, evtl. Album-Fokusca. 90–300 €
Juli 2026 (tba)ParisFrankreichAccor Arena (tba)Full-Band + Orchesterca. 85–270 €
Sommer 2026 (tba)diverseEuropaFestivals (tba)Festival-Headlinerim Festival-Ticket enthalten

Wichtiger Hinweis: Die Daten oben sind als Schema zu verstehen, nicht als offizielle Bestätigung. Die reale Route, Locations und finalen Preise stehen immer erst fest, wenn der Veranstalter und die Band sie offiziell veröffentlichen. Für deutsche Fans gilt daher: Frühzeitig Newsletter abonnieren, Social-Media-Kanäle der Venues verfolgen und bei Vorverkaufsstarts schnell reagieren.

Häufige Fragen zu The Who

Wer sind The Who überhaupt – und warum gelten sie als so wichtig?

The Who gehören neben The Beatles, The Rolling Stones und Led Zeppelin zu den prägendsten britischen Rockbands. Gegründet in den 1960ern, haben sie mit Songs wie "My Generation", "Baba O'Riley" und "Won’t Get Fooled Again" nicht nur den Sound, sondern auch die Attitüde des Rock mitgeformt. Ihr Markenzeichen: kompromisslose Energie, zerschlagene Gitarren, explodierende Drumfills und Texte, die jugendliche Wut und gesellschaftliche Spannungen spiegeln. Für viele heutige Bands – von Punk bis Indie – sind sie ein direkter Einfluss, selbst wenn das nicht immer auf den ersten Blick hörbar ist.

Kommen The Who 2026 wirklich nach Deutschland?

Stand jetzt kursieren vor allem Spekulationen und Hoffnungen, angefeuert von einzelnen Europa-Ankündigungen und regelmäßigen Live-Aktivitäten. Konkrete Deutschland-Daten stehen traditionell oft etwas später im Kalender als UK- oder US-Termine. Die sicherste Strategie: regelmäßig die offizielle Tour-Seite der Band checken, die Social-Kanäle observieren und Newsletter von großen deutschen Veranstaltern abonnieren. Sobald ein deutscher Termin fix ist, taucht er dort praktisch immer sofort auf – oft noch bevor klassische Medien darüber berichten.

Wie teuer werden Tickets für The Who voraussichtlich sein?

Die Preise der letzten Jahre in anderen Ländern geben einen groben Rahmen: Für Arenen lagen normale Sitzplätze häufig im Bereich von rund 80 bis 150 Euro, Premium-Sektionen und VIP-Pakete deutlich darüber, teilweise bis nahe 300 Euro. Für Deutschland ist ein ähnliches Niveau zu erwarten, abhängig von Location, Stadt und Show-Format (mit Orchester tendenziell teurer als reine Rock-Show). Ein Tipp: Wenn dir nur wichtig ist, dabei zu sein, statt in der ersten Reihe zu stehen, kannst du mit Oberrang- oder weiter hinten liegenden Plätzen oft deutlich sparen und trotzdem die gesamte Show genießen.

Lohnt sich ein The-Who-Konzert, wenn ich noch nie ein Album komplett gehört habe?

Ja. Viele jüngere Fans berichten genau das: Sie kannten vorher nur einzelne Songs aus Filmen, Serien oder Playlists – und wurden live komplett abgeholt. Die Setlist besteht zu einem großen Teil aus Stücken, die du vermutlich irgendwann schon mal nebenbei gehört hast, ohne zu wissen, dass es The Who sind. Dazu kommt die Band-Energie auf der Bühne: Auch wenn Roger Daltrey und Pete Townshend längst nicht mehr in ihren Zwanzigern sind, haben sie eine Präsenz, die viele jüngere Acts alt aussehen lässt. Wenn du dich vorbereiten willst, reicht schon eine konzentrierte Session mit den Alben "Who’s Next" und "Tommy" oder einer gut kuratierten Best-of-Playlist.

Wie unterscheiden sich die Orchester-Shows von einer "normalen" Rock-Show?

Bei Orchester-Konzerten verstärken Streicher, Bläser und zusätzliche Musiker:innen die Arrangements. Klassiker wie "Baba O'Riley" oder "Love, Reign O'er Me" bekommen dadurch eine zusätzliche emotionale Schicht. Die Lautstärke ist meist etwas kontrollierter, der Fokus liegt stärker auf Dynamik und Details. Das Publikum ist oft gemischt: eingefleischte Rockfans treffen auf Klassik-Liebhaber:innen und neugierige Erstbesucher. Eine reine Rock-Show ohne Orchester ist dafür roher, direkter, lauter – mehr Club-Feeling, auch wenn es in einer Arena stattfindet. Beide Varianten haben ihren Reiz, es hängt davon ab, was du suchst: Gänsehaut durch Wucht oder Gänsehaut durch Detailreichtum.

Welche Songs darf ich fast sicher in der Setlist erwarten?

Setlists können sich ändern, aber ein paar Titel sind quasi gesetzt, solange die Band in diesem Format unterwegs ist: "Who Are You", "Baba O'Riley", "My Generation" und "Won’t Get Fooled Again" sind nahezu unvermeidlich. Sehr häufig dabei sind außerdem "Behind Blue Eyes", "Pinball Wizard" und Ausschnitte aus "Tommy" oder "Quadrophenia". Neuere Stücke wie "Ball and Chain" tauchen immer wieder auf, vor allem wenn die Band klar machen will, dass sie nicht nur auf Nostalgie setzt. Die wirklich großen Überraschungen verstecken sich meist in der Mitte der Show, wenn ein älterer, seltener gespielter Song plötzlich ins Set rutscht – genau das sind die Momente, die die Fan-Foren nach jedem Konzert sprengen.

Wie bereitest du dich als deutscher Fan am besten auf einen möglichen Vorverkauf vor?

Im Idealfall hast du mehrere Kanäle im Blick: die offizielle Website von The Who, die Social-Kanäle der Band, Newsletter von großen deutschen Veranstaltern (z. B. für Arenen in Berlin, Hamburg, Köln, München) und die üblichen Ticketanbieter. Oft gibt es Vorab-Presales für bestimmte Gruppen (Fanclubs, Kreditkartenpartner, Handyprovider). Wenn du maximale Chancen haben willst, leg dir rechtzeitig Accounts bei den relevanten Ticketplattformen an, hinterlege Zahlmethoden und logge dich kurz vor Vorverkaufsstart ein. Viele Verkäufe sind innerhalb von Minuten heiß umkämpft – wer dann noch erst ein Profil anlegt, verpasst im Zweifel die beste Kategorie.

Gibt es Chancen, The Who günstiger zu sehen, z.B. auf Festivals?

Ja, wenn die Band als Headliner auf europäischen Festivals auftaucht, kann das preislich attraktiver sein – vor allem, wenn du ohnehin mehrere Acts sehen möchtest. Ein Festivalpass kostet zwar oft auf den ersten Blick mehr als ein Einzelticket, bietet dafür aber gleich mehrere große Namen. Der Haken: Du teilst dir die Spielzeit, The Who spielen in solchen Settings in der Regel etwas kürzere Sets als bei Solo-Shows, und du musst bereit sein, in Sachen Wetter, Anreise und Unterkunft flexibler zu sein. Für viele Fans ist das aber der perfekte Weg, eine Legende wie The Who in einem breiteren Kontext zu erleben und gleichzeitig neue Lieblingsbands zu entdecken.


Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden

Anzeige

Rätst du noch bei deiner Aktienauswahl oder investierst du schon nach einem profitablen System?

Ein Depot ohne klare Strategie ist im aktuellen Börsenumfeld ein unkalkulierbares Risiko. Überlass deine finanzielle Zukunft nicht länger dem Zufall oder einem vagen Bauchgefühl. Der Börsenbrief 'trading-notes' nimmt dir die komplexe Analysearbeit ab und liefert dir konkrete, überprüfte Top-Chancen. Mach Schluss mit dem Rätselraten und melde dich jetzt für 100% kostenloses Expertenwissen an.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren.