Studie, Vielfältige

Studie: Vielfältige Bewegung senkt Sterberisiko deutlich

27.02.2026 - 01:09:25 | boerse-global.de

Eine neue Studie zeigt, dass abwechslungsreiche körperliche Aktivität entscheidender für die Lebenserwartung ist als die reine Dauer und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich reduziert.

Studie: Vielfältige Bewegung senkt Sterberisiko deutlich - Foto: über boerse-global.de
Studie: Vielfältige Bewegung senkt Sterberisiko deutlich - Foto: über boerse-global.de

Eine neue Studie stellt klassische Fitness-Routinen infrage. Wer verschiedene Sportarten kombiniert, kann sein Sterberisiko um bis zu 19 Prozent senken. Diese Erkenntnis kommt zur rechten Zeit, denn Bewegungsmangel bleibt ein massives Problem.

Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse kürzlich im Fachjournal "BMJ Medicine". Ihr zentraler Befund: Für die Lebenserwartung ist nicht nur die Dauer, sondern vor allem die Vielfalt der Bewegung entscheidend. Personen, die regelmäßig laufen, schwimmen, Krafttraining oder Ballsport betreiben, haben ein deutlich geringeres Risiko für Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen.

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Dauersitzen als stille Gesundheitskrise

Die Studie trifft auf eine besorgniserregende Realität. Aktuelle Daten zeigen, dass Menschen in Deutschland werktags im Schnitt über zehn Stunden sitzen. Experten warnen seit Langem vor den Folgen: Übermäßiges Sitzen erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und Depressionen.

Besonders tückisch: Die negativen Effekte lassen sich nicht einfach durch eine abendliche Sporteinheit ausgleichen. Der Körper braucht regelmäßige Aktivität über den Tag verteilt.

Jugendliche in besonderer Gefahr

Weltweit bewegt sich fast ein Drittel aller Erwachsenen zu wenig. In Deutschland scheint sich die Lage bei Erwachsenen leicht zu verbessern – doch bei Jugendlichen ist das Bild alarmierend.

Berichten zufolge leiden 88 Prozent der Mädchen und 80 Prozent der Jungen zwischen 11 und 17 Jahren unter Bewegungsmangel. Das sind schlechte Voraussetzungen für ein gesundes Erwachsenenleben.

Soziale Hürden und wirtschaftliche Folgen

Die Ursachen für mangelnde Bewegung sind komplex. Menschen mit geringerem Einkommen erreichen seltener die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Hohe Kosten für Sportangebote, fehlende Zeit und unsichere Sportstätten stellen große Hürden dar.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind enorm. Die Behandlung von Krankheiten, die durch Inaktivität mitverursacht werden, kostet die Gesundheitssysteme global Milliardenbeträge.

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Bewegung muss Alltag werden

Wie lässt sich die Trendwende schaffen? Experten fordern ein Umdenken: Bewegung sollte kein separates Programm sein, sondern integraler Bestandteil des Alltags. Kurze Spaziergänge in der Mittagspause, Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren und regelmäßiges Aufstehen im Büro können bereits helfen.

Unternehmen können mit bewegten Pausen und aktivem Sitzen gegensteuern. Die neue Studie gibt dabei eine klare Richtung vor: Abwechslung ist Trumpf. Wer seinen Körper mit verschiedenen Sportarten fordert, investiert am effektivsten in seine Gesundheit.

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