Studie: Leber-Protein schützt Gehirn vor Demenz
23.02.2026 - 06:41:12 | boerse-global.deKörperliche Bewegung schützt das Gehirn – und startet dabei in der Leber. Das ist das überraschende Ergebnis einer aktuellen Studie. Forscher identifizierten einen bisher unbekannten Mechanismus, der das Demenzrisiko senken könnte.
Leber sendet Schutzstoff ins Gehirn
Warum senkt Sport das Demenzrisiko? Eine neue Untersuchung liefert eine unerwartete Antwort: Der entscheidende Schutz entsteht in der Leber. Bei Mäusen, die sich regelmäßig bewegten, bildete das Organ vermehrt das Protein GPLD1. Dieser Stoff könnte Gefäße im Gehirn stabilisieren und so dem Gedächtnisabbau entgegenwirken.
Der biologische Mechanismus ist ein konkretes Puzzleteil im lange bekannten Zusammenhang zwischen Bewegung und Gehirngesundheit. Frühere Studien belegten bereits: Schon moderate Bewegung steigert die kognitive Leistung.
Gehirn-Kommunikation neu kartiert
Wie funktioniert Lernen im Detail? Eine Studie der Universität Bern analysierte den Signalfluss im menschlichen Gehirn präziser denn je. Sie zeigt: Der Hippocampus (Gedächtniszentrum) und die Amygdala (Emotionszentrum) senden weit mehr Signale, als sie empfangen.
Diese tiefen Hirnregionen steuern aktiv den Informationsfluss im gesamten Gehirn – sowohl im Wachzustand als auch im Schlaf. Diese Erkenntnis könnte erklären, warum Gedächtnisübungen besonders wirken, wenn sie Emotionen und Kontexte einbeziehen.
Gezieltes Training senkt Risiko deutlich
Parallel dazu belegen Studien die Wirksamkeit von gezieltem kognitivem Training. Es regt die Neuroplastizität an – die Fähigkeit des Gehirns, sich durch neue Reize umzuvernetzen. Effektiv ist abwechslungsreiches Training, das mehrere Sinne gleichzeitig anspricht.
Eine Langzeitstudie über 20 Jahre kam zu einem klaren Ergebnis: Ein Training, das die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung fördert, kann das Demenzrisiko um bis zu 25 Prozent senken. Moderne Computerprogramme passen solche Übungen individuell an die Leistungsgrenze des Nutzers an.
Kombination aus Bewegung und Denken wirkt am besten
Die Forschung zeichnet ein klares Bild: Der beste Schutz für das Gehirn ist ein ganzheitlicher Ansatz. Experten empfehlen die Kombination aus kognitivem Training, regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung und sozialen Aktivitäten.
Besonders wirksam sind sogenannte „Exergames“, die Denken und Bewegung gleichzeitig fordern. Studien mit Senioren zeigten: Solche spielerischen Programme verbessern nicht nur die Gedächtnisleistung, sie können sogar das Volumen in gedächtnisrelevanten Hirnarealen vergrößern.
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KI passt Training in Echtzeit an
Die Zukunft des Gedächtnistrainings liegt in der Personalisierung. Künstliche Intelligenz kann Programme in Echtzeit an die Fortschritte des Nutzers anpassen. Das Ziel ist eine optimale Förderung ohne Über- oder Unterforderung.
Forschungseinrichtungen wie das Salk Institute treiben die Grundlagenforschung voran. Künftige Studien werden untersuchen, wie sich medikamentöse Behandlungen mit kognitivem Training kombinieren lassen – besonders für Menschen mit ersten Anzeichen eines kognitiven Abbaus.
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