Studie: Lebenslanges Lernen verzögert Demenz um Jahre
17.02.2026 - 02:39:12Eine neue Studie belegt: Geistig aktive Menschen können eine Demenzdiagnose um bis zu fünf Jahre hinauszögern. Die in Neurology veröffentlichte Forschung zeigt einen starken Zusammenhang zwischen lebenslangem Lernen und einem geringeren Alzheimer-Risiko. Es ist der jüngste Beweis dafür, dass wir unsere kognitive Gesundheit aktiv schützen können.
„Use it or lose it“ fürs Gehirn
Die Studie bestätigt eindrucksvoll die alte Weisheit. Menschen, die sich lebenslang mit Lesen, Schreiben oder dem Erlernen neuer Sprachen beschäftigen, haben ein um 38 Prozent geringeres Alzheimer-Risiko. Entscheidend ist aktive geistige Betätigung.
Eine Analyse von 85 Studien zeigt: Fordern Tätigkeiten wie Rätsellösen oder Brettspiele das Gehirn? Dann fördern sie die kognitive Leistung. Passives Sitzen vor dem Fernseher hingegen schadet der Gehirngesundheit.
Schneller denken, länger gesund bleiben
Nicht nur das Was, auch das Wie zählt. Ein spezielles „Speed of Processing“-Training zeigt erstaunliche Langzeiteffekte. Teilnehmer übten wenige Wochen, visuelle Informationen schnell zu erkennen und zu reagieren.
Das Ergebnis zwei Jahrzehnte später: Ihr Demenzrisiko war um 25 Prozent geringer. Dieses Training verbessert die neuronale Effizienz und hält das Gehirn flexibel.
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Bewegung wirkt bis in den nächsten Tag
Sport tut dem Gehirn gut – und das länger als gedacht. Moderate bis intensive Aktivität verbessert die Gedächtnisleistung nicht nur für Stunden. Die positive Wirkung hält bis zum nächsten Tag an.
Bereits zwölf Wochen regelmäßiges Training führen zu messbaren Verbesserungen. Bewegung fördert die Durchblutung und versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff.
Schlaf ist Gehirn-Pflege
Im Tiefschlaf regeneriert sich das Gehirn und verarbeitet die Eindrücke des Tages. Studien zeigen: Guter Schlaf verstärkt sogar die positiven Effekte von Sport auf die kognitive Leistung.
Chronischer Schlafmangel beeinträchtigt dagegen Konzentration und Gedächtnis erheblich.
Die richtige Ernährung schützt die Zellen
Bestimmte Nährstoffe sind essenziell für ein gesundes Gehirn:
* Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch
* Antioxidantien aus Beeren
* Flavonoide aus dunkler Schokolade
Eine niederländische Studie deutet an: Schon der tägliche Verzehr von Walnüssen könnte die Gedächtnisleistung unterstützen. Generell gilt eine mediterrane Ernährung als vorteilhaft für die kognitive Gesundheit im Alter.
Kaffee und Tee als mögliche Helfer
Für Genießer gute Nachrichten: Eine über 40 Jahre laufende Studie fand einen Zusammenhang zwischen Kaffee, Tee und einem geringeren Demenzrisiko. Zwei bis drei Tassen Kaffee oder ein bis zwei Tassen Tee täglich senkten das Risiko um 15 bis 20 Prozent.
Vermutlich wirken die enthaltenen Polyphenole und das Koffein entzündungshemmend und antioxidativ.
Soziale Kontakte fordern das Gehirn
Gespräche und gemeinsame Aktivitäten sind geistiges Training. Sie helfen, kognitive Reserven aufzubauen. Soziale Isolation ist dagegen ein bekannter Risikofaktor für kognitiven Abbau.
Stress aktiv bewältigen
Dauerstress schadet dem Gehirn. Das Hormon Cortisol kann Nervenzellen im für das Gedächtnis zuständigen Hippocampus schädigen. Meditation, Yoga oder Spaziergänge in der Natur senken den Cortisolspiegel und stärken die mentale Widerstandskraft.
Ausreichend trinken nicht vergessen
Eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme: ausreichend Flüssigkeit. Bereits leichte Dehydration kann zu Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisproblemen führen. Experten empfehlen 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag.
Nahrungsergänzung nur nach Absprache
Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis. Bestimmte Ergänzungsmittel wie Coenzym Q10 können die Energieproduktion in Gehirnzellen unterstützen. Die Einnahme sollte jedoch immer mit einem Arzt besprochen werden.
Die Forschung unterstreicht einen Paradigmenwechsel: von der Behandlung hin zur aktiven Prävention. Lebensstilfaktoren geben wirksame Werkzeuge an die Hand, die eigene kognitive Zukunft mitzugestalten.
@ boerse-global.de
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