Studie: Kognitives Training senkt Demenzrisiko um fast ein Drittel
18.02.2026 - 07:19:11 | boerse-global.deEine neue Studie zeigt: Gezieltes Gehirntraining kann das Demenzrisiko um bis zu 29 Prozent senken. Kombiniert mit regelmäßiger Bewegung verdichten sich die Belege für einen wirksamen, aktiven Lebensstil als beste Prävention.
So schützt das spezielle Gehirntraining
Die im Fachjournal „Alzheimer’s & Dementia“ veröffentlichte Langzeitanalyse der ACTIVE-Studie liefert konkrete Zahlen. Demnach reduziert ein computergestütztes Training, das die kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit verbessert, das Demenzrisiko über 20 Jahre signifikant. Teilnehmer, die es absolvierten, hatten eine um bis zu 29 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken.
Forscher der Johns Hopkins University bewerten diesen Effekt als bemerkenswert. Das Training zielt darauf ab, wie schnell und genau das Gehirn visuelle Informationen verarbeitet – und stärkt so offenbar nachhaltig die kognitive Reserve.
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Bewegung als zweiter starker Schutzfaktor
Aktuelle Daten untermauern parallel die immense Rolle körperlicher Aktivität. Eine Analyse der Framingham-Heart-Study ergab: Regelmäßige Bewegung im mittleren Alter (45-64 Jahre) kann das Alzheimer-Risiko im Vergleich zu inaktiven Menschen um bis zu 45 Prozent senken.
Die schützenden Mechanismen sind vielfältig:
* Bewegung fördert die Durchblutung und Versorgung des Gehirns.
* Sie regt die Bildung neuer Nervenzellen an.
* Sie hilft beim Abbau schädlicher Proteinablagerungen.
Experten betonen: Schon moderate Aktivität wie zügiges Gehen zeigt einen messbaren Nutzen.
Der größte Effekt kommt aus der Kombination
Die wegweisende finnische FINGER-Studie legt den Grundstein für einen ganzheitlichen Ansatz. Sie belegt, dass die Kombination aus gesunder Ernährung, Sport, kognitivem Training und der Kontrolle von Herz-Kreislauf-Risiken den kognitiven Abbau am effektivsten bremst.
Diese Erkenntnisse fließen bereits in nationale Strategien ein und werden durch aktuelle Projekte wie die US-amerikanische POINTER-Studie bestätigt. Die Lehre ist klar: Einzelmaßnahmen wirken, doch ihr Zusammenspiel bietet den stärksten Schutz für das Gehirn.
Was bedeutet das für die Prävention?
Angesichts einer alternden Gesellschaft gewinnen diese Ergebnisse an Schlagkraft. Sie verlagern den Fokus von der reinen Behandlung hin zu proaktiver, zugänglicher Vorsorge. Die neuen deutschen S3-Leitlinien zu Demenz integrieren diese Erkenntnisse bereits.
Im Fokus stehen modifizierbare Risikofaktoren:
* Bluthochdruck
* Hörverlust
* Rauchen
* Mangelnde geistige und körperliche Aktivität
Fachleute sehen darin eine Bestätigung: Ein angepasster Lebensstil könnte einen großen Teil der Demenzfälle verzögern oder sogar verhindern. Die Botschaft ist eindeutig – Aktivität ist die wirksamste bekannte Waffe für die Gesundheit des Gehirns.
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