Studie: Generation Z leidet massiv unter Arbeitsstress
04.03.2026 - 14:15:17 | boerse-global.deFast jeder zweite junge Arbeitnehmer fühlt sich massiv unter Druck. Das zeigt eine neue YouGov-Umfrage im Auftrag von Swiss Life. Die Zahlen offenbaren eine dramatische Kluft zwischen den Generationen.
Während nur 20 Prozent der Babyboomer über hohen Stress klagen, sind es bei der Generation Z 48 Prozent. Bei den Millennials liegt der Wert bei 45 Prozent. Die Belastung schlägt auf die Gesundheit: 82 Prozent aller Befragten litten zuletzt unter stressbedingten Symptomen wie Schlafstörungen, Müdigkeit oder Nervosität.
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Work-Life-Balance schlägt Gehalt
Was hält Mitarbeiter im Job? Laut dem Randstad Arbeitsbarometer ist für den Verbleib im Unternehmen eine gute Work-Life-Balance der entscheidende Faktor – noch vor Jobsicherheit und Gehalt. 39 Prozent haben bereits einen Job gekündigt, der mit ihrem Privatleben unvereinbar war.
Die Botschaft an die Arbeitgeber ist klar: 85 Prozent der Mitarbeitenden würden erwägen, ein Unternehmen zu verlassen, das sich nicht um ihr Wohlbefinden kümmert. Investitionen in mentale Gesundheit sind kein Nice-to-have mehr, sondern überlebenswichtig im Kampf um Talente.
Die größten Stressfallen im Job
Woher kommt der Druck? Der Stressreport der Techniker Krankenkasse nennt die Hauptübeltäter: eine zu hohe Arbeitsmenge (68 Prozent), ständiger Termindruck (61 Prozent) und häufige Störungen (58 Prozent). Die Informationsflut und Erwartung an Überstunden tun ihr Übriges.
Die gravierendste Folge: Ein Drittel der Beschäftigten schafft es abends oder am Wochenende nicht, gedanklich von der Arbeit loszukommen. Diese ständige mentale Präsenz frisst die dringend benötigten Erholungsphasen auf.
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Was jetzt getan werden muss
Gegensteuern können beide Seiten. Arbeitnehmer müssen klare Grenzen ziehen – etwa durch bewusste Nichterreichbarkeit nach Feierabend. Unternehmen sind gefordert, diese Kultur zu fördern und mit flexiblen Modellen wie Homeoffice mehr Autonomie zu ermöglichen.
Ein gesetzliches Instrument existiert bereits: die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. Doch eine DEKRA-Umfrage zeigt, dass sie nur bei 28 Prozent der Beschäftigten umgesetzt wird. Hier schlummert riesiges Präventions-Potenzial.
Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch
Die ökonomischen Folgen des Dauerstresses sind bereits sichtbar. Analysen der DAK-Gesundheit zeigen: Psychische Erkrankungen stehen mittlerweile auf Platz zwei der Krankschreibungs-Gründe und verzeichneten einen Anstieg von fast 7 Prozent.
Gleichzeitig stagniert der Homeoffice-Anteil bei rund 24 Prozent, während einige Unternehmen wieder mehr Präsenz fordern. Dieser Konflikt zwischen Flexibilitätswunsch und Präsenzkultur muss gelöst werden. Die Zukunft gehört Unternehmen, die eine nachhaltige, gesundheitsförnde Arbeitskultur etablieren.
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