Studie: Geistige Fitness verlängert das Leben
14.02.2026 - 15:39:12Geistige Aktivität kann den Ausbruch von Demenz um Jahre verzögern und die Lebenserwartung erhöhen. Das belegen zwei neue Großstudien, die diese Woche veröffentlicht wurden. Sie zeigen: Ein trainiertes Gehirn ist ein Schlüssel zu mehr gesunden Lebensjahren.
Lesen und Lernen schützen vor Alzheimer
Eine Studie im Fachjournal Neurology liefert konkrete Zahlen. Forscher des Rush University Medical Center analysierten Daten von fast 2.000 älteren Erwachsenen. Ihr Ergebnis: Menschen mit hoher geistiger Aktivität erkrankten bis zu fünf Jahre später an Alzheimer.
Die geistig aktivste Gruppe – sie las viel, schrieb oder besuchte Museen – bekam die Diagnose durchschnittlich erst mit 94 Jahren. Die am wenigsten aktive Gruppe war im Schnitt 88 Jahre alt. Das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, sank für die Aktiven um 38 Prozent.
Das Phänomen der kognitiven Reserve
* Selbst bei gleichen Alzheimer-Schäden im Gehirn schnitten geistig Aktive in Gedächtnistests besser ab.
* Das Gehirn kann physische Schäden offenbar länger kompensieren.
* Diese gewonnene Zeit verlängert die Phase der Selbstständigkeit im Alter.
Digitales Training senkt Demenzrisiko langfristig
Eine zweite Studie bestätigt: Es ist nie zu spät, mit dem Training zu beginnen. Sie zeigt, dass computerbasiertes Speed Training das Demenzrisiko über zwei Jahrzehnte senken kann.
Bei diesem Training üben Teilnehmer, Informationen schneller zu verarbeiten. Die Langzeitdaten belegen, dass diese einfachen Übungen nachhaltig wirken. Sie helfen dem Gehirn, seine Plastizität – also die Anpassungsfähigkeit – zu bewahren.
Wer sein Demenzrisiko aktiv senken möchte, findet praxisnahe Hilfe im Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“. Der Ratgeber zeigt 7 Geheimnisse, 11 alltagstaugliche Übungen und enthält einen Selbsttest, mit dem Sie Konzentration und Gedächtnis gezielt stärken können. Jetzt Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ sichern
Warum ist das so entscheidend? Der Verlust der kognitiven Fähigkeiten und damit der Autonomie ist ein starker Treiber für Pflegebedürftigkeit und eine verkürzte Lebenserwartung. Demenzpatienten haben eine deutlich höhere Sterblichkeit als gesunde Gleichaltrige.
Das Gehirn als Frühwarnsystem
Die neuen Studien untermauern eine These, die immer mehr Anhänger findet: Die kognitive Leistung ist ein Biomarker für die allgemeine Gesundheit. Ein nachlassendes Gedächtnis kann ein frühes Warnsignal für tieferliegende Probleme sein.
Das Gehirn reagiert empfindlich auf:
* Durchblutungsstörungen
* Entzündungsprozesse
* Stoffwechselprobleme
Ein fitteres Gehirn hilft zudem im Alltag. Es ermöglicht bessere gesundheitsrelevante Entscheidungen, eine konsequentere Einhaltung von Therapien und eine effektivere Risikovermeidung. Diese Gesundheitskompetenz wird als Schlüssel für ein langes Leben angesehen.
Folgen für Versicherer und Gesundheitssystem
Die klaren Daten dürften den Markt für Gehirntraining beflügeln. Experten erwarten einen starken Anstieg der Nachfrage nach validierten Programmen. Versicherungen könnten beginnen, kognitive Prävention ähnlich zu fördern wie körperliche Fitness – als kostensparende Maßnahme.
Die Forschung stellt sich nun der nächsten Frage: Welche Art des Trainings ist für wen am effektivsten? Während die eine Studie für Lesen und Sprachenlernen spricht, punktet die andere mit digitalem Geschwindigkeitstraining. Die Personalisierung der Prävention steht an.
@ boerse-global.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.


