Studie erschüttert 16:8-Fasten – 5:2 und 6:1 erleben Renaissance
10.01.2026 - 12:44:12Eine neue Studie der Charité Berlin und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) stellt den Nutzen des populären 16:8-Fastens infrage. Die Kernbotschaft: Ein reines Zeitfenster ohne Kalorienreduktion bringt kaum gesundheitliche Vorteile. Die Ernährungsmedizin wendet sich deshalb wieder strukturierten Wochenmethoden wie 5:2 und 6:1 zu.
ChronoFast-Studie: Das Ende des täglichen Zeitfensters?
Die am Dienstag in Science Translational Medicine veröffentlichte „ChronoFast“-Studie liefert ernüchternde Ergebnisse für Millionen Anhänger des Time-Restricted Eating (TRE). Probanden, die ihr Essen auf ein 8-Stunden-Fenster beschränkten, zeigten keine besseren Stoffwechselwerte – solange sie nicht weniger Kalorien zu sich nahmen.
Stattdessen beobachteten die Forscher um Prof. Olga Ramich eine Verschiebung der inneren Uhr. Ein spätes Essfenster verzögerte den Schlaf-Wach-Rhythmus. Die klare Schlussfolgerung: Entscheidend ist das Energiedefizit, nicht die Uhrzeit. Da viele beim 16:8-Modell in den acht Stunden genauso viel essen wie zuvor, bleibt der Effekt oft aus.
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Warum 5:2 und 6:1 jetzt im Fokus stehen
Als Reaktion auf die Studie empfehlen Experten nun Methoden, die ein Kaloriendefizit systematisch erzwingen. Die 5:2-Methode setzt hier an: An fünf Tagen wird normal gegessen, an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen die Kalorien auf 500 bis 600 begrenzt.
- Automatisches Defizit: So entsteht fast automatisch ein wöchentliches Minus von rund 3000 Kilokalorien.
- Bessere Compliance: Der psychologische Druck ist geringer als beim täglichen Verzicht. Nur an zwei Tagen ist Disziplin nötig, was sich besser in den Alltag integrieren lässt.
6:1 – Der sanfte Trend für den Einstieg
Besonders im Kommen ist die 6:1-Methode. Sie gilt als ideales Werkzeug zur Gewichtserhaltung und sanften Stoffwechseloptimierung.
Das Prinzip: Sechs Tage normal essen, einen Tag pro Woche fasten oder die Kalorien stark reduzieren. Oft fällt dieser Tag auf den Montag, um den „Wochenend-Effekt“ auszugleichen. Die Methode adressiert die Kritik der Studie direkt – sie schafft ein moderates Kaloriendefizit, ohne den täglichen Biorhythmus zu stören.
Sicherheit: Wochenmodelle gelten als risikoärmer
Die Hinwendung zu 5:2 und 6:1 wird auch durch Sicherheitsbedenken befeuert. Aktuelle Berichte warnen erneut: Essfenster unter acht Stunden könnten bei Vorerkrankungen das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen.
Die wöchentlichen Fastentage gelten dagegen als sicherer, solange auf ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe geachtet wird. Sie treffen den „Sweet Spot“ zwischen messbarer Wirksamkeit und praktikabler Umsetzung im Alltag.
Paradigmenwechsel: Von der Uhr zum Kalender
Die Studie löst einen Paradigmenwechsel in der Ernährungsbranche aus. Fasten-Apps verzeichnen erste Nutzerverschiebungen: weg von reinen Timern, hin zu Coaching-Programmen für Fastentage.
Marktbeobachter erwarten zudem neue Lebensmittel für die 500-Kalorien-Tage. Die einfache Formel „Iss nur innerhalb von 8 Stunden“ hat ausgedient. Die Zukunft gehört personalisierten Ansätzen – und dem Blick auf den Wochenkalender statt auf die Armbanduhr.
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