Studie: Abnehmen senkt Infektionsrisiko um 20 Prozent
12.02.2026 - 18:12:12Eine neue Studie zeigt: Wer erfolgreich abnimmt, kann sein Risiko für schwere Infektionen um rund ein Fünftel senken. Die Analyse basiert auf Daten der globalen Krankheitslast-Studie (GBD) und liefert ein starkes Argument für nachhaltiges Gewichtsmanagement.
Forschende fanden heraus, dass Menschen mit Übergewicht, die Gewicht verloren, ein etwa 20 Prozent geringeres Infektionsrisiko hatten als jene, die übergewichtig blieben. Die Autoren der Studie schätzen, dass weltweit etwa jeder zehnte infektionsbedingte Todesfall auf Adipositas zurückzuführen ist.
Angesichts steigender Adipositasraten warnen Experten vor mehr Krankenhausaufenthalten und Todesfällen durch Infektionskrankheiten. Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit, Betroffene bei der Gewichtsreduktion zu unterstützen.
Die drei Hebel für erfolgreiches Abnehmen
Die Grundpfeiler des gesunden Abnehmens bleiben bestehen, werden aber durch moderne Ansätze ergänzt. Experten raten zu einem moderaten Tempo von ein bis zwei Kilogramm pro Monat. Schon eine Reduktion von fünf bis zehn Prozent des Körpergewichts verbessert Blutdruck und Blutfette signifikant.
Drei Faktoren sind für die Ernährungsumstellung entscheidend:
* Ausreichend Proteine für Sättigung und Muskelerhalt.
* Viele Ballaststoffe (30 Gramm täglich, laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung).
* Geringe Energiedichte der Mahlzeiten.
Parallel ist Krafttraining unerlässlich, um den Verlust von Muskelmasse zu verhindern. Passend dazu fordern Verbraucherverbände die Bundesregierung aktuell auf, eine nationale Strategie zur Förderung pflanzlicher Proteinquellen zu entwickeln.
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Intervallfasten und neue Medikamente im Fokus
Neben dem Was gewinnt das Wann der Nahrungsaufnahme an Bedeutung. Ansätze wie Intervallfasten sind populär. Die zugrundeliegende Chronobiologie erforscht, wie abgestimmte Mahlzeiten den Stoffwechsel positiv beeinflussen können. Ständiges Essen, besonders spätabends, kann den natürlichen Rhythmus des Körpers stören.
Gleichzeitig erweitert sich das medizinische Instrumentarium. Moderne GLP-1-Agonisten gelten als wichtige Innovation. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert deshalb, die medikamentöse Adipositas-Behandlung zur Kassenleistung zu machen.
Vom Schönheitsideal zur Gesundheitsvorsorge
Die Diskussion verschiebt sich von ästhetischen Zielen hin zur Gesundheitsprävention. Die neue Studie liefert dafür ein greifbares Argument. Die Debatte wird komplexer: Es geht nicht mehr nur um Eigenverantwortung, sondern auch um politische Rahmenbedingungen und den Zugang zu Therapien.
Die Kombination aus bewährten Prinzipien, neuen Erkenntnissen und innovativen Medikamenten ermöglicht zunehmend individualisierte Strategien im Kampf gegen Übergewicht.
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