Steuerausgleich startet: Bis zu 1.000 Euro zurückholen
28.02.2026 - 14:18:33 | boerse-global.deAb Anfang März können Millionen Österreicher ihren Steuerausgleich für 2025 beantragen. Die Arbeitnehmerveranlagung (ANV) verspricht eine willkommene Rückerstattung – vorausgesetzt, man wird selbst aktiv.
Denn wer seinen Antrag selbst einreicht, erzielt im Schnitt deutlich mehr Geld vom Finanzamt zurück. Während die automatische Veranlagung nur etwa 400 Euro bringt, liegen aktive Antragsteller bei durchschnittlich 1.000 Euro. Der Grund: Nur bei einer eigenen Erklärung lassen sich alle Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen geltend machen.
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Eine wichtige Neuerung betrifft den Login
Seit Oktober 2025 ist der Zugang zu FinanzOnline nur noch mit der ID Austria oder einer aktivierten Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) möglich. Diese EU-Vorgabe soll die Datensicherheit erhöhen. Die eigentliche Voraussetzung für den Start sind jedoch die Jahreslohnzettel (L16) der Arbeitgeber, die bis Ende Februar an die Finanzämter übermittelt werden müssen.
Für die Einreichung gelten unterschiedliche Fristen. Bei einer freiwilligen Veranlagung haben Steuerpflichtige fünf Jahre Zeit – 2026 kann also noch für die Jahre 2021 bis 2025 nachgeholt werden. Anders sieht es bei der Pflichtveranlagung aus, etwa bei zwei parallelen Jobs. Hier endet die elektronische Frist über FinanzOnline am 30. Juni 2026.
Valorisierte Absetzbeträge erhöhen die Rückzahlung
Für das Veranlagungsjahr 2025 profitieren Steuerzahler von inflationsangepassten Absetzbeträgen. Der Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag für ein Kind liegt nun bei 612 Euro. Für jedes weitere Kind kommen gestaffelte Beträge hinzu.
Auch der Mehrkindzuschlag für Familien mit drei oder mehr Kindern wurde auf 24,40 Euro pro Kind und Monat erhöht. Gleiches gilt für den Verkehrs-, Pensionisten- und Unterhaltsabsetzbetrag. Diese Anpassungen können die finale Steuergutschrift spürbar nach oben treiben.
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Vorsicht vor Betrugsversuchen
Das Finanzministerium warnt aktuell vor einer Zunahme von Phishing-Angriffen. Bürger sollten bei E-Mails, SMS oder Anrufen, die zur Preisgabe von Passwörtern oder Kontodaten auffordern, äußerst misstrauisch sein. Offizielle Informationen kommen per Post oder über die gesicherte FinanzOnline-Datenbox.
Nach der Einreichung bearbeitet das Finanzamt den Antrag meist innerhalb weniger Wochen. Bei der automatischen, antragslosen Veranlagung in der zweiten Jahreshälfte überweist die Behörde die Gutschrift sogar binnen elf Tagen. Ob Homeoffice-Pauschale, Familienbonus Plus oder Pendlerpauschale – die aktive Einreichung bleibt der sicherste Weg zum finanziellen Plus.
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