Sprott Gold & Silver ETF: Unter Druck
15.03.2026 - 11:32:40 | boerse-global.deDie Rekordjagd bei den Edelmetallen legt eine Verschnaufpause ein. Während Gold und Silber zuletzt von massiven Zuflüssen profitierten, sorgen Gewinnmitnahmen und ein erstarkter US-Dollar nun für einen Rücksetzer bei physisch hinterlegten Trusts. Marktteilnehmer nutzen die aktuelle Volatilität zur Neupositionierung, was sich in einem sprunghaft angestiegenen Handelsinteresse widerspiegelt.
Gewinnmitnahmen belasten den Kurs
Der Sprott Physical Gold & Silver Trust verzeichnete am Freitag einen Kursrückgang von 1,75 Prozent und schloss bei 45,00 Euro. Begleitet wurde diese Bewegung von einem Handelsvolumen, das mehr als 54 Prozent über dem täglichen Durchschnitt lag. Dieser Anstieg der Handelsaktivität deutet darauf hin, dass die Korrektur im Edelmetallsektor auf breiter Front für Umschichtungen sorgt.
Verantwortlich für den kurzfristigen Gegenwind ist vor allem das veränderte Zinsumfeld in den USA. Da einige Institutionen ihre Erwartungen für Zinssenkungen der Federal Reserve auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 verschoben haben, geraten unverzinste Anlagen unter Druck. Zudem führte die geopolitische Lage dazu, dass Liquidität vorübergehend verstärkt in Cash-Positionen abgezogen wurde.
Fundamentales Defizit bei Silber hält an
Trotz der aktuellen Kursschwäche bleibt die fundamentale Lage am physischen Markt angespannt. Besonders bei Silber zeichnet sich für 2026 das sechste Defizitjahr in Folge ab, mit einer prognostizierten Angebotslücke von etwa 67 Millionen Unzen. Während der industrielle Verbrauch leicht rückläufig eingeschätzt wird, erwarten Experten bei der Investmentnachfrage ein deutliches Plus von 20 Prozent auf rund 227 Millionen Unzen.
Ein wichtiger Termin für die weitere Einschätzung der Marktbalance steht bereits fest:
- 15. April 2026: Veröffentlichung des „World Silver Survey 2026“ durch das Silver Institute.
Dieser Bericht wird detaillierte Daten zu den globalen Versorgungsengpässen und den industriellen Trends liefern. Für den Sprott-Trust bleibt entscheidend, wie sich das Verhältnis zwischen dem Marktpreis und dem tatsächlichen Nettoinventarwert der hinterlegten Barren entwickelt, da der Titel zuletzt mit einem spürbaren Abschlag gehandelt wurde.
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