OpenAI, Jony

OpenAI und Jony Ive greifen mit KI-Kopfhörern Apple an

31.01.2026 - 03:32:12

OpenAI und Star-Designer Jony Ive entwickeln mit den 'Sweetpea'-Kopfhörern ein Premium-Gerät für ständigen KI-Zugang. Es ist der Startschuss für eine eigene Hardware-Familie.

OpenAI plant mit Star-Designer Jony Ive den Markteintritt für KI-Hardware. Die „Sweetpea“-Kopfhörer sollen ein neues Zeitalter der Mensch-Maschine-Interaktion einläuten.

Der Vorstoß ist eine direkte Herausforderung für den Marktführer Apple und dessen AirPods. Es ist das erste große Hardware-Produkt aus der milliardenschweren Allianz zwischen OpenAI-Chef Sam Altman und Ives Designfirma LoveFrom. Im Mai 2025 hatte OpenAI Ives Startup io für rund 6,5 Milliarden Euro übernommen – ein klares Signal für den Aufbau eines eigenen Ökosystems.

Ein „immer aktiver“ ChatGPT am Ohr

Die Lecks aus der Lieferkette zeichnen das Bild eines revolutionären Geräts. „Sweetpea“ soll kein gewöhnlicher Kopfhörer sein, sondern ein „immer aktiver ChatGPT-Zugang“. Nutzer sollen den ganzen Tag über natürlich mit KI kommunizieren können, ohne ständig auf ihr Smartphone-Display schauen zu müssen.

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Das Design ist unkonventionell: Ein offenes, ohrumschließendes System aus Metall, das eher an moderne Hörgeräte erinnert. Die ungewöhnliche „Eierstein“-Form könnte mehr Platz für hoch entwickelte Sensoren, Mikrofone und die nötige Rechenleistung für lokale KI bieten.

Smartphone-Leistung für die KI im Ohr

Im Kern von „Sweetpea“ soll ein leistungsstarker 2-Nanometer-Prozessor stecken, wie er aus Smartphones bekannt ist. Er soll komplexe KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät verarbeiten können. Ein spezieller Co-Prozessor soll zudem die nahtlose Steuerung des eigenen Smartphones ermöglichen.

Diese Ambitionen schlagen sich im Preis nieder: Die geschätzten Materialkosten liegen näher an denen eines Smartphones als an herkömmlichen Kopfhörern. OpenAI positioniert „Sweetpea“ klar als Premium-Flaggschiff.

Der große Plan: Eine ganze Gerätefamilie

Die KI-Kopfhörer sind nur der Anfang. Laut Berichten plant das Duo Altman und Ive eine ganze „Familie von Geräten“. Fertigungspartner Foxconn soll bis Ende 2028 auf die Produktion von bis zu fünf verschiedenen OpenAI-Produkten vorbereitet sein.

Im Gespräch sind neben den Kopfhörern auch ein KI-gesteifter Stift und ein stationäres Gerät für Zuhause. Das langfristige Ziel ist klar: OpenAI will seine KI-Modelle aus der reinen Software befreien und ein geschlossenes, eigenes Ökosystem schaffen.

Ein Schlag ins Kontor für Apple und Samsung

Der Markteintritt dieser Allianz ist eine ernste Herausforderung für etablierte Player. Hier trifft OpenAIs KI-Führerschaft auf Ives unübertroffene Erfolgsbilanz beim Design ikonischer Elektronik – vom iPhone bis zu den AirPods.

Die offizielle Ankündigung wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet, ein Launch schon im September ist möglich. Die ambitionierten Absatzzielen von 40 bis 50 Millionen Einheiten im ersten Jahr zeigen das enorme Vertrauen in den Massenerfolg. „Sweetpea“ könnte ein Wendepunkt in der Verschmelzung von KI und persönlicher Technologie werden.

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PS: Die EU‑KI‑Verordnung betrifft Hersteller und Anbieter von KI‑gesteuerten Geräten – seit August 2024 gelten neue Kennzeichnungs‑ und Dokumentationspflichten. Geräte wie die angekündigten „Sweetpea“-Kopfhörer könnten betroffen sein; Entwickler und Entscheider sollten Übergangsfristen und Risikoklassen kennen. Der kostenlose Umsetzungsleitfaden fasst alle relevanten Anforderungen kompakt zusammen und zeigt, was jetzt zu tun ist. KI‑Verordnung‑Leitfaden jetzt herunterladen

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