OpenAI, Rekord-Finanzierung

OpenAI: Rekord-Finanzierung von über 100 Milliarden Euro steht bevor

24.02.2026 - 08:48:13 | boerse-global.de

OpenAI steht vor einer historischen Finanzierung von über 100 Milliarden Euro, die den KI-Pionier auf über 850 Milliarden Euro bewerten würde. Tech-Giganten wie Amazon und Nvidia beteiligen sich an dem Mega-Deal.

OpenAI könnte mit einer Finanzspritze von über 100 Milliarden Euro den größten privaten Deal aller Zeiten schließen. Das würde die Bewertung des KI-Pioniers auf über 850 Milliarden Euro treiben und den globalen KI-Wettlauf neu definieren.

Die Gespräche mit einem Konsortium strategischer Investoren befinden sich in der finalen Phase. Eine Einigung könnte noch im Februar erzielt werden. Neben der Rekordsumme würde der Deal OpenAI einen beispiellosen finanziellen Spielraum für seine ehrgeizigen Infrastruktur- und Forschungsziele verschaffen. Die Bewertung des Unternehmens vor der Kapitalerhöhung liegt bei rund 730 Milliarden Euro.

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Hinter dem gigantischen Kapitalbedarf stehen die explodierenden Kosten für die Entwicklung und den Betrieb von KI-Spitzenmodellen. Die Finanzierung gilt als strategische Notwendigkeit, um die gewaltigen Rechenressourcen für die nächste KI-Generation zu sichern.

Tech-Giganten legen Milliarden auf den Tisch

An der ersten Phase der Mega-Finanzierung sollen sich einige der größten Namen der Tech- und Finanzbranche beteiligen. Zu den Schlüsselinvestoren in den Gesprächen zählen laut Berichten Amazon, Microsoft, Nvidia und SoftBank.

Die potenziellen Summen sind gewaltig: Amazon soll bis zu 50 Milliarden Euro erwägen. SoftBank könnte bis zu 30 Milliarden Euro beisteuern. Nvidia, der führende Hardware-Lieferant für die KI-Revolution, verhandelt über eine Beteiligung von 20 bis 30 Milliarden Euro. Die Investitionen sollen in mehreren Tranchen über das Jahr verteilt fließen.

Diese Struktur unterstreicht die sich vertiefenden, symbiotischen Beziehungen im KI-Ökosystem. Der führende KI-Entwickler bindet sich enger an die wichtigsten Anbieter von Cloud-Infrastruktur und Spezialchips. Als Teil der erweiterten Zusammenarbeit wird OpenAI voraussichtlich seine Nutzung von Amazons Cloud-Diensten und KI-Chips ausbauen.

Der teure Preis der KI-Infrastruktur

Der primäre Treiber für diese rekordverdächtige Kapitalsuche sind die immensen Kosten für den Aufbau der Infrastruktur für fortgeschrittene KI. OpenAI plant Berichten zufolge, Billionen in die physische Infrastruktur für das Training immer komplexerer Modelle zu investieren. Die Entwicklung dieser Tools ist ein kapitalintensiver Prozess, der ständige Forschung, das Neu-Trainieren von Modellen und die Einstellung teurer Top-Talente erfordert.

Es geht nicht nur um Wettbewerbsvorteile, sondern um die Absicherung der Lieferkette für die Zukunft der KI. Das Kapital ist für massive Ausgaben in Rechenzentren, die breitere Verfügbarkeit von KI-Tools und vertiefte Partnerschaften für Chips und Cloud-Computing vorgesehen.

Diese Initiative passt zu den größeren Ambitionen von CEO Sam Altman, der globalen Chip-Knappheit zu begegnen. Altman führt separate Gespräche, um Billionen für ein neues Unterfangen zu beschaffen, das ein globales Netzwerk von Halbleiterfabriken aufbauen soll. Diese Vision ist eine Antwort auf die Befürchtung, dass das aktuelle Chip-Angebot die globale KI-Nachfrage bis 2030 nicht decken kann.

Marktmacht und verschärfter Wettbewerb

Diese Finanzierungsrunde zementiert OpenAIs Position als eines der wertvollsten Privatunternehmen der Welt, in einer Liga mit Giganten wie SpaceX. Analysten sehen den Kapitalzufluss als strategischen Schachzug, um einen schlagkräftigen „Kriegsschatz“ für künftiges Wachstum anzuhäufen und Konkurrenten im sich rapide verschärfenden KI-Rennen abzuhängen.

Der Deal hat erhebliche Auswirkungen auf OpenAIs Hauptpartner Microsoft, der eine bedeutende Beteiligung an dem Unternehmen hält. Die explodierende Bewertung bestätigt Microsofts massives Engagement bei OpenAI, dessen Technologie tief in die Azure-Cloud-Plattform integriert ist.

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Der Druck auf Rivalen wie Google steigt damit weiter. Das Unternehmen plant für 2026 Kapitalausgaben von 175 bis 185 Milliarden Euro, um mit OpenAI Schritt zu halten. Die KI-Landschaft wird zunehmend zu einem Schlachtfeld, das nicht nur von Algorithmen, sondern von der schieren Masse an Kapital und Hardware bestimmt wird.

Auf diese erste Phase mit Unternehmensinvestoren soll eine zweite Fundraising-Runde folgen. Diese nächste Stufe wird sich wahrscheinlich an Venture-Capital-Firmen, Staatsfonds und andere institutionelle Investoren richten und könnte die insgesamt eingesammelte Summe noch weiter in die Höhe treiben. Während Gespräche über einen möglichen Börsengang weiterlaufen – einige spekulieren über einen Termin noch Ende 2026 – könnte diese massive private Finanzierung den unmittelbaren Druck für einen IPO vorerst mindern.

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