OpenAI, Mega-Finanzierung

OpenAI peilt Mega-Finanzierung von 50 Milliarden Euro an

22.01.2026 - 06:46:12

OpenAI verhandelt über eine Kapitalspritze von mindestens 50 Milliarden Euro, die die Bewertung auf bis zu 830 Milliarden Euro treiben soll. Das Geld fließt in den milliardenschweren Ausbau der KI-Infrastruktur.

OpenAI will mit einer Rekord-Finanzierung den KI-Wettlauf dominieren. Das Unternehmen um CEO Sam Altman verhandelt über mindestens 50 Milliarden Euro frisches Kapital, berichten Insider. Die Bewertung könnte damit auf bis zu 830 Milliarden Euro steigen – ein Schub, der den deutschen DAX-Konzernen den Rang ablaufen würde.

Finanzierungs-Gigant mit globalen Ambitionen

Die Gespräche, die sich noch in einer frühen Phase befinden, konzentrieren sich auf Staatsfonds aus dem Nahen Osten, insbesondere aus Abu Dhabi. Altman sucht damit gezielt Investoren mit tiefen Taschen und langem Atem. Denn das Ziel ist gigantisch: OpenAI plant Ausgaben von über 1,4 Billionen Euro für KI-Infrastruktur in den kommenden Jahren. Dieses Geld soll in Rechenzentren, Spezialchips und Spitzentalente fließen.

Neben den Verhandlungen im Golfstaat laufen offenbar auch separate Gespräche mit anderen Tech-Größen. So soll etwa Amazon eine Beteiligung von mindestens 10 Milliarden Euro prüfen. Diese mehrgleisige Strategie zeigt: OpenAI baut einen Kriegsschatz auf, um im globalen KI-Wettrennen die Nase vorn zu behalten.

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Bewertungssprung durch Billionen-Investitionen

Die angestrebte Bewertung von 750 bis 830 Milliarden Euro markiert einen gewaltigen Sprung. Ende 2025 lag der Wert des Unternehmens noch bei rund 500 Milliarden Euro. Treiber dieses Anstiegs sind die gewaltigen Infrastruktur-Pläne. Projekte wie das „Stargate“-Rechenzentrum verschlingen Unsummen.

Die hohen Kosten für KI-Chips, Energie und Fachkräfte machen solche Finanzierungsrunden notwendig. Die neue Bewertung ist eine Wette darauf, dass OpenAI mit dieser Investition eine unangreifbare Marktposition aufbauen kann. Ein Erfolg würde das Unternehmen in eine Liga mit den weltweit wertvollsten Konzernen heben.

Strategische Partnerschaft mit Golf-Kapital

Die Fokussierung auf nahöstliche Staatsfonds ist kein Zufall. Kapital aus der Golfregion fließt zunehmend in die Grundlagen der KI-Industrie: Energie, Chips und Rechenzentren. Für OpenAI sind diese Fonds nicht nur Geldgeber, sondern strategische Partner.

Bestehende Kooperationen mit Abu-Dhabi-basierten Firmen wie MGX und G42 werden damit vertieft. Diese Allianz gibt Altman den finanziellen Spielraum, seine ambitionierte Technologie-Roadmap umzusetzen. In einem Markt, in dem Kapitalzugang zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird, ist dieser Schritt von strategischer Bedeutung.

Wettlauf gegen Google und Anthropic

Das Timing ist entscheidend. Die Konkurrenz schläft nicht. Google und Anthropic investieren ebenfalls massiv in ihre KI-Modelle und Infrastruktur. Anthropic soll derzeit eine Finanzierung zu einer Bewertung von etwa 350 Milliarden Euro anstreben – weniger als die Hälfte von OpenAIs Ziel.

Zwar erzielte OpenAI 2025 einen Jahresumsatz von 20 Milliarden Euro. Profitabel ist das Unternehmen aber noch nicht. Die Expansionskosten verbrennen weiterhin viel Geld. Eine erfolgreiche Finanzierungsrunde würde nicht nur OpenAIs Vorsprung zementieren, sondern auch die Anlegerstimmung im gesamten KI-Sektor beflügeln.

Analysten spekulieren bereits über den nächsten großen Schritt: einen Börsengang Ende 2026 oder Anfang 2027. Diese historische Kapitalsuche zeigt deutlich, dass OpenAI alles auf eine Karte setzt. Das Ziel, die nächste Stufe der Intelligenz zu erreichen, erfordert Investitionen in einem bisher unvorstellbaren Ausmaß.

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