Nutri-Score: Neue Regeln verschärfen Lebensmittel-Bewertung
05.02.2026 - 22:22:12Seit Jahresbeginn gilt ein strengerer Nutri-Score. Der überarbeitete Algorithmus bestraft hohe Zucker- und Salzgehalte drastischer und bewertet erstmals auch Süßstoffe negativ. Viele Light-Getränke und Fertigprodukte rutschen dadurch in schlechtere Kategorien ab.
Die Reform soll die Lebensmittelampel an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anpassen. Ein internationales Expertengremium hat die neuen Berechnungsregeln entwickelt. Ziel ist eine präzisere Orientierung für Verbraucher.
Zucker und Salz: Die großen Verlierer der Reform
Der neue Algorithmus gewichtet gesundheitlich kritische Nährstoffe deutlich stärker. Hohe Gehalte an Zucker und Salz führen zu mehr Negativpunkten. Das verschlechtert die Gesamtbewertung vieler verarbeiteter Produkte.
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- Beispiele: Ein bekanntes Kakaopulver fällt von „B“ auf „D“, Tiefkühlpizzen von „C“ auf „D“.
- Positive Anreize: Ballaststoffe und Proteine werden hingegen stärker honoriert. Vollkornprodukte können sich so besser von Varianten aus raffiniertem Mehl abheben.
Auch die Bewertung von Fetten wurde differenziert. Pflanzliche Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren schneiden besser ab. Rotes Fleisch wird strenger bewertet als Geflügel.
Süßstoffe verlieren ihren Bonus
Eine der weitreichendsten Neuerungen betrifft künstliche Süßungsmittel. Bisher konnten Hersteller Zucker ersetzen, ohne den Nutri-Score zu verschlechtern. Das ändert sich jetzt grundlegend.
Der neue Algorithmus vergibt erstmals Negativpunkte für Süßstoffe. Viele Light- und Zero-Getränke erhalten daher oft nur noch ein „C“ statt eines „B“. Wasser bleibt das einzige Getränk mit der Bestnote „A“.
Zudem werden nun auch Milch, Milchmischgetränke und pflanzliche Drinks nach dem strengeren Getränke-Algorithmus bewertet. Das führt häufig zu einer schlechteren Einstufung.
Industrie reagiert mit Rezepturwechsel – oder Rückzug
Die strengeren Regeln zwingen viele Hersteller zum Handeln. Sie müssen Rezepturen überarbeiten, um eine Abwertung ihrer Produkte zu vermeiden. Besonders betroffen sind Süßwaren, Snacks und Fertiggerichte.
Gleichzeitig ziehen sich einige Unternehmen komplett von der freiwilligen Kennzeichnung zurück. Eine Auswertung von foodwatch zeigte kürzlich: 33 Firmen haben ihre Registrierung widerrufen, darunter PepsiCo, Danone und Alpro.
- Folge: Produkte, die stark abgerutscht wären, werden nun ohne Nutri-Score verkauft.
- Debatte: Dies befeuert die Forderung nach einer verpflichtenden Einführung der Lebensmittelampel in Europa.
Experten begrüßen die Reform mehrheitlich als wichtigen Schritt für die Verbrauchergesundheit. Sie soll helfen, ernährungsbedingte Krankheiten besser zu bekämpfen. Im Handel werden jedoch noch eine Weile sowohl alte als auch neue Bewertungen parallel zu finden sein, bis die Übergangsfristen auslaufen.
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