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macOS 26.4 Beta: Apple schärft Batterie-Management und kündigt Intel-Aus an

24.02.2026 - 02:33:57 | boerse-global.de

Die zweite Beta von macOS 26.4 bringt ein manuelles Batterie-Lademanagement für MacBooks und warnt vor dem bevorstehenden Ende der Intel-App-Unterstützung via Rosetta 2.

Apple treibt die Feinabstimmung seines kommenden Betriebssystem-Updates voran. Die zweite Beta von macOS 26.4 „Tahoe“ konzentriert sich auf Stabilität und bereitet den Boden für den finalen Abschied von Intel-Apps. Für Nutzer bringt die Version endlich eine lang ersehnte Kontrolle über die Batteriegesundheit ihrer MacBooks.

Manuelle Ladebegrenzung für MacBooks

Die wichtigste Neuerung ist ein manuelles „Ladebegrenzung“-Tool in den Systemeinstellungen. Nutzer können damit einen maximalen Ladestand zwischen 80% und 100% festlegen. Ist dieser erreicht, stoppt das Laden – ein großer Vorteil für alle, die ihren Laptop oft am Netzteil betreiben. Dies schont die Batterie auf lange Sicht und verlängert ihre Lebensdauer.

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Das Feature unterscheidet sich vom bestehenden „Optimierten Laden“, das Nutzungsmuster lernt. Stattdessen bietet es eine direkte, manuelle Obergrenze. Damit erfüllt Apple einen häufigen Nutzerwunsch und zieht mit iOS und iPadOS gleich, wo ähnliche Tools bereits existieren.

Safari-Option zurück und Warnung für Intel-Apps

Auf Nutzerfeedback reagiert Apple mit der Rückkehr der kompakten Tab-Leiste in Safari. Dieses schlankere Layout war in der ersten Version von macOS 26 entfernt worden.

Weitaus bedeutender ist eine andere Neuerung: Das System zeigt nun eine Warnung an, wenn eine App über Rosetta 2 gestartet wird. Diese Übersetzungsschicht ermöglicht es Apple-Silicon-Macs, Software für Intel-Prozessoren auszuführen. Die Benachrichtigung informiert, dass der Support für Rosetta 2 in einer zukünftigen Version von macOS, konkret nach macOS 27, eingestellt wird.

Diese Warnung ist ein klares Signal an Entwickler und Nutzer: Die Ära der Intel-Apps auf Apple-Geräten neigt sich dem Ende zu. Software-Hersteller werden damit gedrängt, ihre verbliebenen Intel-Programme auf native Apple-Silicon-Unterstützung umzustellen.

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Stabilität im Fokus – KI-Features verzögern sich

Wie für eine zweite Beta typisch, stehen bei Version 25E5218f Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen im Vordergrund. Apple hat keine detaillierten Release Notes veröffentlicht. Entwickler können das Update über die Softwareaktualisierung laden.

Abwesend sind hingegen die erwarteten KI-Neuerungen für Siri. Der große Overhaul mit generativer KI, der in Zusammenarbeit mit Google und dessen Gemini-Technologie entwickelt wird, hat sich offenbar verzögert. Analysten gehen nun davon aus, dass diese Features erst in macOS 26.5 oder sogar macOS 27 erscheinen werden.

Strategische Weichenstellung für die Zukunft

Die zweite Beta von macOS 26.4 unterstreicht die Stoßrichtung dieses Updates: Praktische Verbesserungen für den Alltag und strategische Vorbereitungen für die Zukunft. Während das Lademanagement die Hardware-Langlebigkeit in Nutzerhand legt, markieren die Rosetta-2-Warnungen den gezielten Schritt in eine vollständig native Apple-Silicon-Ära.

Die öffentliche Version von macOS 26.4 wird für das Frühjahr 2026 erwartet. Interessierte können sich bereits jetzt im kostenlosen Apple Beta Software Program anmelden, um die kommenden Public Betas zu testen. Die Branche blickt gespannt auf die noch ausstehende KI-Offensive und den finalen Abschied von der Intel-Architektur.

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