Kurkuma, Forscher

Kurkuma: Forscher warnen vor hochdosierten Präparaten

26.12.2025 - 08:12:11

Kurkuma steht 2025 im Zentrum einer wissenschaftlichen Debatte. Neue Technologien erhöhen die Aufnahme des Wirkstoffs im Gehirn massiv – doch genau das könnte problematisch sein. Aktuelle Studien deuten auf unerwartete Nebenwirkungen hin.

Jahrelang galt die geringe Aufnahme von Curcumin im Körper als größte Schwäche. 2025 markiert einen Wendepunkt: Moderne nanostrukturierte Lipidträger (NLCs) und intranasale Verabreichungsformen revolutionieren die Verabreichung. Diese Technologien vervielfachen die Konzentration des Wirkstoffs im Gehirn und überwinden effektiv die Blut-Hirn-Schranke.

Doch dieser Fortschritt ist ein zweischneidiges Schwert. Die neue Effizienz wirft grundlegende Sicherheitsfragen auf.

Wirkungs-Paradoxon: Gedächtnis ja, Plaques nein

Eine Studie im Journal IBRO Neuroscience Reports lieferte die ernüchterndste Erkenntnis des Jahres. Sie zeigte: Trotz verbesserter Aufnahme konnte hoch bioverfügbares Curcumin die Anzahl der Alzheimer-typischen Amyloid-Plaques nicht signifikant reduzieren.

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Noch schwerwiegender: Extrem hohe Dosen könnten Marker für Neuroinflammation sogar erhöhen. Damit stellt die Forschung die gängige „viel hilft viel“-Lehrmeinung radikal in Frage.

Dem stehen positive Meta-Analysen gegenüber. Eine im April 2025 in Frontiers in Nutrition publizierte Untersuchung bestätigte, dass Curcumin die globale kognitive Funktion verbessern kann – aber stark dosisabhängig.
* Optimale Dosis: Die Analyse identifizierte etwa 800 mg pro Tag als wirksame Menge.
* Abflachende Wirkung: Höhere Dosierungen führten nicht zu besseren Ergebnissen.

Alarmierende Signale aus der Gießener Studie

Im Herbst 2025 sorgte eine Untersuchung der Justus-Liebig-Universität Gießen für Verunsicherung. Forscher testeten die transgenerationalen Effekte von Curcumin am Modellorganismus Drosophila melanogaster (Fruchtfliege).

Die Ergebnisse waren überraschend: Während die behandelte Elterngeneration länger und vitaler lebte, zeigten deren Nachkommen negative Effekte – obwohl sie selbst kein Curcumin mehr erhielten. Sie hatten eine verkürzte Lebensspanne.

Diese Hinweise auf mögliche epigenetische Veränderungen haben die Diskussion um die Langzeitsicherheit hochdosierter Präparate neu entfacht.

Das Ende des unkritischen Superfood-Hypes?

Die Entwicklungen des Jahres markieren eine Reifung des Marktes. Die Branche bewegt sich weg vom unkritischen Hype hin zu einer pharmakologischen Betrachtung. Der Trend geht klar weg von „Mega-Extrakten“ hin zu moderaten Dosierungen.

Experten raten Verbrauchern zur Vorsicht bei Präparaten, die mit „100-facher Bioverfügbarkeit“ werben, ohne Langzeitsicherheitsdaten vorweisen zu können. Die klassische Anwendung als Gewürz in der Küche bleibt hingegen unumstritten sicher.

Ausblick: Personalisierung statt Maximierung

Was bringt 2026? Die Forschung wird sich voraussichtlich auf die Personalisierung konzentrieren. Genetische Faktoren scheinen zu bestimmen, wer von Curcumin profitiert und wer nicht.

Zudem erwarten Experten weitere klinische Studien, die die Sicherheit der intranasalen Verabreichung klären sollen. Bis dahin gilt die neue goldene Regel für Kurkuma: Mäßigung statt Maximierung.

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