Krapfen: So viele Kalorien stecken in der Karnevals-Sünde
31.01.2026 - 17:42:12Ein klassischer Krapfen ist eine echte Kalorienbombe. Je nach Größe und Füllung schlägt ein Stück mit 200 bis 400 Kilokalorien zu Buche – das entspricht oft einer kleinen Mahlzeit. Der Grund: Der Hefeteig wird in heißem Fett frittiert und mit Zucker oder Marmelade gefüllt.
Ein durchschnittlicher Berliner wiegt 70 bis 100 Gramm. Pro 100 Gramm enthält er:
* 18 bis 25 Gramm Fett aus der Fritteuse und dem Teig.
* Über 50 Gramm Kohlenhydrate, vor allem aus Mehl und Zucker.
* Kaum Ballaststoffe oder Proteine, also wenig sättigende Nährstoffe.
Die Basis aus Mehl, Zucker, Eiern und Butter liefert schon reichlich Energie. Die Zubereitung in der Fritteuse treibt den Fettgehalt dann endgültig in die Höhe.
Die größten Kalorienfallen: Füllung und Glasur
Die eigentlichen Übeltäter verstecken sich oft im Inneren und auf der Oberfläche. Ein simpler Marmeladenkrapfen liegt noch im unteren Kalorienbereich. Doch cremige Füllungen lassen die Werte explodieren.
Vanillecreme, Nougat oder Eierlikör können einen Krapfen schnell über die 400-Kilokalorien-Marke heben. Auch eine dicke Schicht Zuckerguss oder Puderzucker addiert viele leere Kalorien. Der Unterschied zwischen einem einfachen und einer aufwendigen Variante beträgt leicht über 100 Kilokalrien.
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So genießen Sie bewusster
Müssen Sie jetzt ganz verzichten? Nicht unbedingt. Mit diesen Tipps lassen sich Kalorien sparen:
* Wählen Sie die kleinere, einfachere Variante: Ein Marmeladenkrapfen ohne zusätzlichen Guss ist die figurfreundlichere Wahl.
* Backen Sie alternativ zu Hause: Im Ofen gebackene Krapfen benötigen deutlich weniger Fett. Geschmack und Konsistenz weichen zwar ab, aber die Kalorienbilanz fällt besser aus.
* Experimentieren Sie mit Rezepten: Proteinreiche oder zuckerreduzierte Varianten können den Heißhunger stillen, ohne das Kalorienkonto zu sprengen.
Trend: Immer mehr Alternativen in der Bäckerei
Das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher macht auch vor der Tradition nicht halt. Immer mehr Bäckereien reagieren und bieten Alternativen an. In den Theken finden sich neben dem Klassiker nun auch Dinkel- oder vegane Krapfen.
Doch Vorsicht: Diese Varianten sind nicht automatisch kalorienärmer. Entscheidend bleiben Zubereitungsart, Zuckermenge und Fettgehalt. Ein Krapfen sollte daher die bewusste Ausnahme in der fünften Jahreszeit bleiben – und nicht zum alltäglichen Snack werden.


