Krafttraining, Schmerzen

Krafttraining lindert Schmerzen bei Fingerarthrose

09.02.2026 - 00:12:12

Studien belegen die Wirksamkeit von Handkraft-Übungen als zentralen Baustein der nicht-medikamentösen Arthrose-Therapie. Regelmäßiges Training stärkt die Muskulatur und entlastet die Gelenke.

Gezieltes Handkraft-Training kann Schmerzen bei Fingerarthrose reduzieren und die Beweglichkeit verbessern. Das belegt die aktuelle Studienlage. Die Übungen sind ein zentraler Baustein der nicht-medikamentösen Therapie.

Arthrose bedeutet fortschreitenden Abbau des schützenden Gelenkknorpels. Bewegung fördert jedoch die Nährstoffversorgung des Knorpels. Eine gestärkte Muskulatur entlastet die Gelenke zusätzlich und sorgt für mehr Stabilität. Das Ziel ist klar: weniger Schmerzen und mehr Lebensqualität im Alltag.

Was bringt Krafttraining wirklich?

Internationale Leitlinien empfehlen Übungen als Grundpfeiler der Behandlung. Eine große Cochrane-Analyse bestätigt: Gezielte Programme können Schmerzen mildern und die Handfunktion verbessern.

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Die Evidenz zur reinen Vorbeugung von Arthrose durch Training ist dagegen weniger eindeutig. Genetik und andere Faktoren spielen eine große Rolle. Kann Training also den Ausbruch verhindern? Nicht mit Sicherheit. Sein großer Wert liegt in der Behandlung bestehender Beschwerden.

Diese Übungen helfen im Alltag

Experten raten zu einer Mischung aus Beweglichkeit und Kräftigung. Wichtig: Die Ausführung sollte schmerzfrei sein. Ein leichtes Dehngefühl ist in Ordnung. Wärme vor dem Training macht die Hände geschmeidiger.

Effektive Übungen sind einfach in den Tag zu integrieren:
* Faust machen und strecken: Langsam zur Faust ballen, Daumen darüberlegen, kurz halten und dann Finger vollständig strecken.
* Finger spreizen: Hand flach auf den Tisch legen und Finger weit auseinander bewegen.
* Daumen-Finger-Tipp: Mit der Daumenspitze nacheinander die Spitzen aller anderen Finger berühren.
* Kraft mit weichem Ball: Einen Softball oder Therapieknete sanft und wiederholt zusammendrücken.

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Regelmäßigkeit – am besten täglich.

Training ist nur ein Teil der Therapie

Die optimale Behandlung beruht auf einer gemeinsamen Entscheidung von Patient und Arzt. Neben den Übungen sind Gelenkschutzmaßnahmen im Alltag entscheidend. Dazu gehört das Erlernen ergonomischer Bewegungen.

Bei Bedarf können spezielle Schienen, besonders für das Daumensattelgelenk, stabilisieren und Schmerzen lindern. Als medikamentöse Erstlinientherapie werden häufig lokal wirkende Salben oder Gele empfohlen.

Wohin geht die Forschung?

Die Wissenschaft arbeitet daran, Übungsprogramme noch präziser auf einzelne Patienten und Krankheitsstadien zuzuschneiden. Während für große Gelenke wie das Knie klare Trainingsleitlinien existieren, wird die Evidenz für die Hand weiter ausgebaut.

Bis zu durchschlagenden neuen Therapien bleibt die aktive Selbsthilfe durch Bewegung eine der wichtigsten Säulen, um die Kontrolle über die Symptome zu behalten.

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