Krafttraining, Beine

Krafttraining für die Beine schützt das Gehirn

26.01.2026 - 04:25:12

Wissenschaftliche Studien belegen, dass gezieltes Training der großen Beinmuskeln die kognitive Leistung erhält und eine kognitive Reserve gegen Demenz aufbaut.

Starke Beine halten das Gehirn länger fit. Neue Studien belegen, dass gezieltes Training der großen Beinmuskeln die kognitive Leistung bis ins hohe Alter erhalten kann. Damit rückt der oft vernachlässigte “Leg Day” in den Fokus der Demenzprävention.

Myokine: Botenstoffe vom Muskel ins Gehirn

Der Schlüssel liegt in hormonähnlichen Botenstoffen, den Myokinen. Sie werden bei der Arbeit großer Muskelgruppen – wie in den Beinen – ausgeschüttet und gelangen ins Gehirn. Dort fördern sie die Bildung neuer Nervenzellen und stärken die Verbindungen zwischen ihnen.

Eine britische Langzeitstudie mit über 300 weiblichen Zwillingen liefert handfeste Beweise: Die Probandinnen mit stärkerer Beinkraft zu Studienbeginn schnitten zehn Jahre später in Gedächtnistests deutlich besser ab. MRT-Scans zeigten bei ihnen mehr graue Substanz.

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Kognitive Reserve gegen den geistigen Abbau

Die Forschung deutet darauf hin, dass Beintraining eine kognitive Reserve aufbaut. Diese hilft dem Gehirn, altersbedingte Schäden besser zu kompensieren. Symptome von Demenzerkrankungen wie Alzheimer könnten so später auftreten.

Besonders wirksam sind Übungen, die große Muskelpartien fordern:
* Kniebeugen
* Ausfallschritte
* Kreuzheben

Es geht nicht nur um reine Muskelmasse. Jede Bewegung sendet Signale zum Gehirn und hält so neuronale Bahnen aktiv. Krafttraining scheint zudem den Abbau der weißen Substanz zu bremsen, die für die schnelle Kommunikation im Gehirn verantwortlich ist.

BDNF und Laktat: Unerwartete Helfer

Ein weiterer wichtiger Player ist der Wachstumsfaktor BDNF (“Brain-Derived Neurotrophic Factor”). Körperliche Aktivität regt seine Produktion an. BDNF wirkt wie Dünger für das Gehirn und ist essenziell für Lernen und Gedächtnis.

Sogar Laktat, lange als reines Abfallprodukt verpönt, erweist sich als nützlich. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und dient dem Gehirn als alternative Energiequelle. Intensives Beintraining produziert viel Laktat – ein direkter Nutzen für die grauen Zellen.

Paradigmenwechsel in der Gesundheitsvorsorge

Diese Erkenntnisse könnten die Prävention von Demenz verändern. Der Fokus lag lange auf geistigem Training wie Rätsellösen. Jetzt wird klar: Körper und Geist sind untrennbar verbunden. Die Empfehlung lautet, beides zu kombinieren.

Für das Gesundheitswesen bedeutet das: Präventionsprogramme sollten gezieltes Krafttraining integrieren. Für den Einzelnen ist die Botschaft einfach: Der Gang ins Fitnessstudio ist eine Investition in die langfristige geistige Unabhängigkeit. “Don’t skip Leg Day” erhält so eine völlig neue Bedeutung.

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