Kognitives, Training

Kognitives Training senkt Demenzrisiko über Jahrzehnte

17.02.2026 - 01:20:12

Eine Langzeitstudie belegt, dass gezieltes Training der kognitiven Verarbeitungsgeschwindigkeit das Demenzrisiko über Jahrzehnte reduzieren kann. Dies ist ein wirksamer Baustein der Prävention.

Eine Langzeitstudie zeigt jetzt: Gezieltes Gehirntraining kann das Demenzrisiko über 20 Jahre hinweg deutlich reduzieren. Die neuen Ergebnisse der ACTIVE-Studie liefern einen starken Beleg für nicht-medikamentöse Prävention.

Besonders wirksam ist demnach das Training der kognitiven Verarbeitungsgeschwindigkeit. Teilnehmer, die ein sechswöchiges Programm mit späteren Auffrischungen absolvierten, hatten ein messbar geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken.

Studie mit Langzeit-Effekt

Die „Advanced Cognitive Training for Independent and Vital Elderly“-Studie startete bereits Ende der 1990er Jahre mit über 2.800 Teilnehmern. Forscher von Johns Hopkins Medicine analysierten drei Trainingsarten:
* Gedächtnisstrategien
* Logisches Denken
* Verarbeitungsgeschwindigkeit

Nur das Geschwindigkeitstraining zeigte eine signifikante Langzeitschutzwirkung. Es stärkt die kognitive Reserve und macht das Gehirn widerstandsfähiger gegen altersbedingten Abbau.

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14 Risikofaktoren beeinflussbar

Die Studienergebnisse passen ins Gesamtbild der Demenzforschung. Die Lancet-Kommission identifizierte 14 modifizierbare Risikofaktoren, die über die Lebensspanne verteilt sind. Ihre theoretische Eliminierung könnte bis zu 45 Prozent aller Demenzerkrankungen verhindern oder verzögern.

Zu den Risikofaktoren zählen:
* Im mittleren Alter: Bluthochdruck, Hörverlust, Fettleibigkeit, übermäßiger Alkoholkonsum
* Im späteren Leben: Rauchen, Depression, soziale Isolation, körperliche Inaktivität, Diabetes

Lebensstil als wirksamste Prävention

Die Weltgesundheitsorganisation betont: Demenz ist keine unvermeidliche Altersfolge. Ein gesunder Lebensstil senkt das Risiko maßgeblich – nach dem Motto: Was dem Herzen gut tut, schützt auch das Gehirn.

Experten empfehlen einen multimodalen Ansatz:
* Mediterrane Ernährung
* Regelmäßige körperliche Aktivität
* Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes
* Soziale Aktivitäten
* Verzicht auf Rauchen
* Begrenzter Alkoholkonsum

Der Trend geht zur Kombination

Die Forschung bewegt sich weg von der Suche nach der einen Wunderpille. Großstudien wie die europäische FINGER-Studie belegen: Die Kombination aus Ernährung, Bewegung, Gehirntraining und Risikomanagement wirkt am besten.

Die ACTIVE-Ergebnisse unterstreichen, dass gezieltes kognitives Training ein wirksamer Baustein in dieser Strategie ist. Es ist nie zu früh oder zu spät, mit der Prävention zu beginnen.

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