KI-Betrüger zielen mit perfekten Nachrichten auf Smartphones
27.02.2026 - 02:00:23 | boerse-global.deEine neue Welle von KI-gestützten Phishing-Angriffen überrollt derzeit Smartphone-Nutzer in Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Verbraucherzentralen warnen eindringlich vor massiv zunehmenden Betrugsversuchen per SMS und QR-Code. Kriminelle nutzen KI-Sprachmodelle, um täuschend echte und personalisierte Nachrichten zu erstellen.
Sprachlich perfekt: KI hebelt unsere Abwehr aus
Der Einsatz künstlicher Intelligenz markiert einen Wendepunkt in der Cyberkriminalität. Früher verrieten sich Betrugsversuche oft durch holprige Formulierungen. Heute generieren KI-Modelle massenhaft fehlerfreie Texte, die den Tonfall von Banken oder Paketdiensten perfekt imitieren.
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Noch gefährlicher: Die Angriffe werden hochgradig personalisiert. Durch die Auswertung früherer Datenlecks sprechen Betrüger ihre Opfer mit Namen an und beziehen sich auf scheinbar legitime Kontexte. Das erhöht die Glaubwürdigkeit dramatisch – selbst sicherheitsbewusste Nutzer tappen in die Falle.
QR-Codes und SMS: Die neuen Fallen im Alltag
Smartphones stehen im Fokus der Kriminellen. Besonders tückisch ist das sogenannte "Quishing", eine Kombination aus QR-Code und Phishing. Manipulierte Codes an Parkautomaten oder Ladesäulen leiten auf täuschend echte Phishing-Websites. Auf dem kleinen Display ist die gefälschte URL oft kaum zu erkennen.
Parallel boomt das "Smishing" – Phishing per SMS. Aktuelle Beispiele zeigen gefälschte Sicherheitswarnungen zum "VR-SecureGo-Zugang" oder angebliche Aufforderungen zur Bankdaten-Bestätigung. Die Nachrichten setzen bewusst unter Zeitdruck.
Selbst die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird umgangen
Die Raffinesse der Angreifer geht weit über einfache Täuschung hinaus. Neue "Phishing-as-a-Service"-Angebote setzen fortschrittliche Techniken ein, um Sicherheitsbarrieren zu knacken. Eine Methode nutzt einen Echtzeit-Proxy, der Opfer unbemerkt durch die legitime Anmeldeseite schleust.
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Im Hintergrund fangen die Täter die Sitzungs-Cookies und Authentifizierungstoken ab. So übernehmen sie die Sitzung, ohne das Passwort zu kennen oder die Zwei-Faktor-Abfrage zu umgehen. Auch "Vishing" nimmt zu: Dabei klont KI Stimmen von Vorgesetzten, um telefonisch Geldüberweisungen zu erpressen.
Grundmisstrauen wird zur wichtigsten Waffe
Die aktuelle Angriffswelle verändert die Regeln der digitalen Selbstverteidigung fundamental. Sprachliche Fehler als Warnsignal entfallen komplett. Der Fokus auf mobile Geräte ist strategisch klug: Unterwegs handeln Nutzer schneller und unachtsamer.
Kriminelle kombinieren technische Finesse mit psychologischen Tricks. Künstlich erzeugte Dringlichkeit – etwa die Drohung einer Kontosperrung – soll zu unüberlegten Handlungen drängen. In dieser neuen Bedrohungslage wird grundsätzliches Misstrauen zur wichtigsten Schutzmaßnahme.
So schützen Sie sich vor den neuen Angriffen
Experten empfehlen klare Verhaltensregeln: Seien Sie skeptisch gegenüber jeder unaufgeforderten Nachricht. Klicken Sie nie auf Links in verdächtigen SMS oder Mails und scannen Sie keine QR-Codes unbekannter Herkunft.
Verifizieren Sie Anliegen immer über den offiziellen Weg – öffnen Sie die Bank-App oder geben Sie die Webadresse manuell ein. Lassen Sie sich nicht durch angebliche Dringlichkeit unter Druck setzen. Halten Sie zudem Ihre Smartphone-Software stets aktuell, um Sicherheitslücken zu schließen.
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