Karotten brauchen Fett für volle Vitamin-Power
09.02.2026 - 20:25:12Karotten entfalten ihre gesundheitliche Wirkung nur mit einer Fettquelle. Das gilt besonders für das wichtige Beta-Carotin, das der Körper nur in Verbindung mit Fett optimal aufnehmen kann. Ohne Fett geht ein Großteil des Provitamins ungenutzt verloren.
Warum Fett der Schlüssel ist
Karotten verdanken ihre orange Farbe dem Beta-Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A. Dieses Vitamin ist fettlöslich. Für die Aufnahme im Darm benötigt es Fett als Transportmittel. Dort bilden Fettmoleküle kleine Pakete um das Beta-Carotin, die dann die Darmwand passieren können. Fehlt das Fett, scheidet der Körper den wertvollen Nährstoff größtenteils wieder aus.
So holen Sie das Maximum heraus
Die Zubereitung entscheidet mit über den Nährstoffgewinn:
* Garen, raspeln oder pürieren bricht die Zellwände auf und setzt mehr Beta-Carotin frei.
* Eine Fettquelle ist essenziell – schon ein Löffel Öl, eine Handvoll Nüsse oder etwas Avocado steigert die Aufnahme deutlich.
* Rohe Karotten sind zwar knackig, doch gekochte oder pürierte Varianten mit Fett sind ernährungsphysiologisch wertvoller.
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Die Wissenschaft bestätigt diesen Effekt. Studien und Ernährungsgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betonen die Notwendigkeit dieser Kombination. Die Aufnahmerate kann mit Fett um ein Vielfaches steigen.
Ein Prinzip für viele Gemüsesorten
Dieses Wissen gilt nicht nur für Karotten, sondern für alle Lebensmittel mit fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) und Carotinoiden:
* Lycopin in Tomaten
* Lutein und Zeaxanthin in Grünkohl oder Spinat
Sie alle profitieren von der Kombination mit gesunden Fetten. Die traditionelle mediterrane Küche, die Gemüse oft mit Olivenöl kombiniert, nutzt dieses Prinzip bereits intuitiv.
Die Aufmerksamkeit für die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen wächst. Experten erwarten, dass künftige Ernährungsempfehlungen stärker auf die optimale Zubereitung und Kombination von Lebensmitteln eingehen werden. Der Fokus verschiebt sich von der Nährstoffliste hin zum intelligenten „Food Pairing“ auf dem Teller.


